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Arcis­straße

Vom Königsplatz zum Alten Nordfriedhof: Palais Pringsheim und Führerbau, Münchner Abkommen und Collecting Point, TU München und Pinakotheken – eine Straße voller Brüche.

1,4 kmLänge
1826Benennungsjahr
3Abschnittsnamen 1808–1812: Amalien-, Ludwig-, Friedrichstraße
1938Münchner Abkommen im Führerbau, Arcisstr. 12

Namensherkunft

Ihren Namen erhielt die Straße am 2. März 1826 auf Befehl König Ludwigs I. Er erinnert an die Schlacht bei Arcis-sur-Aube, einem Städtchen an der Aube nördlich von Troyes, wo am 20. und 21. März 1814 die verbündeten Armeen gegen Napoleon kämpften (Stephan 2013, S. 64). Mit dabei waren bayerische Truppen unter Feldmarschall Carl Philipp von Wrede, der nach dem Seitenwechsel Bayerns im Herbst 1813 auf Seiten der Alliierten stand (Arz 2016, S. 141). Napoleon musste sich nach dem zweitägigen Gefecht über die Aube zurückziehen – eine der letzten Stationen vor seiner ersten Abdankung. Ausgesprochen wird der Name in München übrigens eingedeutscht: „Arzisstraße“.

Die Benennung war Programm. Ludwig ließ die Straßen rund um den Königsplatz nach Orten französischer Niederlagen benennen, an denen auch Bayern gegen die Franzosen gekämpft hatten: Aus der bisherigen Friedrichstraße wurde die Arcisstraße, die Brienner Straße erhielt ihren Namen nach Brienne, die Barer Straße nach Bar-sur-Aube (Köpf 2005, S. 25). So trug die Maxvorstadt fortan „einige mit bayerischen Siegen verknüpfte französische Ortsnamen“, ganz im Sinne einer militärischen Selbstdarstellung der Monarchie, die auch im Siegestor Ausdruck fand (Stephan 2013, S. 49). Ludwigs Minister Eduard von Schenk sah in solcher Geschichtspflege ausdrücklich ein „Gegengewicht wider revolutionäre Neuerung“ (Köpf 2005, S. 25).

Vor 1826 trug der Straßenzug abschnittsweise andere Namen: Nach der Straßendatenbank hieß er von 1808 bis 1812 vom Botanischen Garten bis zum Königsplatz „Amalienstraße“, vom Königsplatz bis zur Theresienstraße „Ludwigstraße“ und nördlich davon „Friedrichstraße“. Ursprünglich begann die Arcisstraße an der Sophienstraße gegenüber dem späteren Glaspalast. 1957 wurde der Abschnitt südlich der Brienner Straße nach dem evangelischen Landesbischof Hans Meiser in Meiserstraße umbenannt; nach der Kritik an Meisers antisemitischen Äußerungen beschloss der Stadtrat 2007/2008 die Umbenennung in Katharina-von-Bora-Straße (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 70). Die heutige Arcisstraße ist damit rund 1,4 Kilometer lang; ihr Maxvorstadt-Abschnitt reicht von der Brienner bis zur Georgenstraße.

Geschichte

Die Arcisstraße gehört zum Gründungsraster der Maxvorstadt: Sie verläuft senkrecht zur Brienner Straße und war auf den 1813/14 angelegten Alten Botanischen Garten ausgerichtet. Am Südende bestand seit 1812 das Chemische Laboratorium der Akademie, das 1852 für den aus Gießen berufenen Justus von Liebig beträchtlich erweitert wurde (Stephan 2013, S. 41). An der Kreuzung mit der Brienner Straße standen zwei aufeinander bezogene Eckhäuser: im Süden das Wohnhaus, das Carl von Fischer 1810 für sich selbst erbaut hatte, im Norden als Pendant das 1832 von Joseph Höchl für den Maler Julius Schnorr von Carolsfeld errichtete Haus (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 15). Weiter nördlich war die Gegend noch ländlich: 1826 ließ Ludwig I. die Pinakothek „mitten auf einer Wiese“ im Geviert von Barer-, Arcis-, Theresien- und Gabelsbergerstraße beginnen (Bäumler/Fromm 2017, S. 43). Weniger idyllisch waren die Militärbaracken an der Theresienstraße, die man 1816 in Richtung Arcisstraße für 300 Soldaten und 777 Pferde erweiterte (Arz 2018, S. 12). Um das Grün kümmerte sich der König persönlich; am 19. April 1841 rügte er seinen Innenminister von Abel, von den „in der Arcisstraße gesetzt wordenen Bäumen“ seien „nicht nur manche abgestorben, sondern es fehlen dorten schon wieder Mehrere“ (Arz 2018, S. 12).

Mit dem Polytechnikum rückte die Technik an die Straße. 1865–1868 errichtete Gottfried von Neureuther westlich der Arcisstraße und nördlich der Gabelsbergerstraße einen Neubau im Stil der italienischen Hochrenaissance, „optisch auf den Zusammenklang mit der gegenüberstehenden Alten Pinakothek angelegt“ (Stephan 2013, S. 41). Die Pläne gehörten zu den ersten, die man dem jungen Ludwig II. vorlegte; sie erschienen ihm zu aufwendig, weshalb die ausgeführte Fassade vergleichsweise zurückhaltend ausfiel (Huse 2009, S. 161). 1868 wurde die Schule zur Königlich Bayerischen Polytechnischen Schule erhoben, 1875 richtete Carl von Linde hier das erste deutsche Maschinenlabor ein, später studierten Rudolf Diesel und Oskar von Miller an der Arcisstraße 21 (Arz 2018, S. 84). Eine Aufnahme von 1882 zeigt den noblen, weitläufigen Neurenaissancebau, dahinter das Eisengerüst eines entstehenden Panorama-Rundbaus an der Theresienstraße (Stephan 2013, S. 148).

Zur selben Zeit entstand am Nordende ein neuer Friedhof – gegen heftigen Widerstand der Anlieger. Eine Eingabe warnte, ein „Leichenacker“ werde „Haus- und Wiesengrund“ entwerten, die Baulust hemmen und die Brunnen verderben; der Platz eigne sich eher für einen Bahnhof der Linie nach Ingolstadt (Zuber 1984, S. 11). Die Stadt blieb bei ihrem Beschluss: Nach Plänen von Stadtbaurat Arnold Zenetti entstand ab Juni 1866 zwischen Teng-, Ziebland-, Adalbert- und Arcisstraße (Haupteingang) auf 4,47 Hektar eine Anlage mit neuromanischen Ziegelbauten für 7272 Gräber und 30 Arkadengrüfte. Am 5. Oktober 1868 weihte Erzbischof von Scherr den Friedhof, nachmittags segnete ihn Dekan Meyer für die Protestanten (Zuber 1984, S. 11–12). 1883 vermerkte ein Stadtführer: „Allmähliche Bedeutung erringt auch der Nördliche Friedhof am Nordende der Arcisstraße“ (Zuber 1984, S. 12). Nördlich der Theresienstraße wuchs nun eine Mietshausbebauung heran; 1893 gründete der Hofrat Dr. Guido Jochner in der Arcisstraße 41 das Josephinum, eine der ältesten bayerischen Privatkliniken, die nach zehn Jahren in die Schönfeldstraße umzog (Arz 2018, S. 27).

Im Süden, zwischen Königsplatz und Karolinenplatz, wurde die Arcisstraße zur ersten Adresse des Großbürgertums. 1889/90 bezog der Mathematiker Alfred Pringsheim mit seiner Familie das Haus Arcisstraße 12, das ihm das Berliner Büro Kayser & von Großheim im Stil der deutschen Neorenaissance gebaut hatte – eines der ersten Münchner Häuser mit Zentralheizung, elektrischem Licht und Telefon (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 13). Unter Hedwig Pringsheim wurde das Palais zum gesellschaftlichen Treffpunkt, berühmt war der Fries von Hans Thoma im Musikzimmer (Köpf 2005, S. 92). 1904 schilderte der junge Thomas Mann seinem Bruder Heinrich einen Besuch im Haus: „Kein Gedanke an Judenthum kommt auf diesen Leuten gegenüber; man spürt nichts als Kultur“ (Köpf 2005, S. 172). 1905 heiratete er die Tochter des Hauses, Katia (Köpf 2005, S. 91). Das Nachbarhaus Nr. 14 hatten 1889/90 die jüdischen Brüder Moritz und Eduard Guggenheimer gebaut; später gehörte es ebenfalls den Pringsheims (Köpf 2005, S. 92). Nach dem Ersten Weltkrieg verlor Pringsheim mit Kriegsanleihen einen großen Teil seines Vermögens, verkaufte Kunstwerke und vermietete Zimmer an Studenten – „Ich lebe von der Wand in den Mund“ (Arz 2018, S. 92). Weiter nördlich hielt seit 1919 der Geopolitiker Karl Haushofer in seiner Wohnung Arcisstraße 30 Vortragsabende, bei denen auch sein Lieblingsstudent Rudolf Heß verkehrte (Bäumler/Fromm 2017, S. 121).

Die 1920er-Jahre brachten neue Großbauten. 1928 fiel das kleine Wallersteinpalais Arcisstraße 13 am Königsplatz, um einem Verwaltungsbau der evangelisch-lutherischen Landeskirche Platz zu machen – gegen Proteste von Presse, Bayerischer Volkspartei und Staatsgalerie (Köpf 2005, S. 63–64). Von hier aus lenkte Konsistorialpräsident Friedrich Veit bis 1933 die bayerischen Protestanten (Weyerer 1993, S. 145). An der Technischen Hochschule errichtete German Bestelmeyer 1926–1928 die Eckbauten an Gabelsberger- und Theresienstraße, deren trutziger Gesamteindruck die Bauten des Dritten Reiches „bereits vorausahnen“ lässt (Weyerer 1993, S. 128). Die 1931 im Ehrenhof aufgestellten nackten Rosselenker von Bernhard Bleeker und Hermann Hahn empörten das „Bayerische Vaterland“ als „Skandal der zwei nackat'n Lackl vor der Technischen Hochschule in der Arcisstraße“ (Weyerer 1993, S. 129). Im selben Jahr, am 6. Juni 1931, brannte am Südende der Straße der Glaspalast nieder; ein Augenzeuge lief die Karlstraße entlang „gegen die Arcisstraße, dem mächtig lohenden Feuerschein zu“ (Arz 2018, S. 62).

Mit dem Kauf des Braunen Hauses 1930 begann die NSDAP, das Viertel zu erobern. Schon 1932 beauftragte Hitler Paul Ludwig Troost mit einer Parteizentrale an der Arcisstraße: „Nächstes Jahr kommen wir an die Macht! Schaffen Sie mir einen Idealentwurf!“ (Weyerer 1993, S. 135). 1932/33 kaufte die Partei die vier Grundstücke an der Kreuzung Brienner/Arcisstraße und ließ die Häuser abbrechen; nach der Machtübernahme bezog sie die ganze Ostseite der Arcisstraße in ihre Planung ein (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 13). Im August 1933 beugte sich Alfred Pringsheim dem Druck und verkaufte Haus und Grund weit unter Wert an die NSDAP, im November 1933 wurden das Palais und zwei weitere Villen abgerissen (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 15). Den Thoma-Fries barg man und zeigte ihn als „Leihgabe aus Münchener Privatbesitz“ in der Stuttgarter Staatsgalerie (Köpf 2005, S. 92). Auch die Häuser Nr. 20, 22 und 24 wechselten an die Partei; der Maler, der im Haus des Kunsthändlers Otto Alfons Böhler zur Miete wohnte, musste überstürzt ausziehen (Köpf 2005, S. 92–93). Die Bauarbeiten begannen ohne Genehmigung – der Völkische Beobachter feierte die Baustelle im September 1933 mit „Arbeit und Brot“, erst im Februar 1934 lag die Genehmigung vor, eine Grundsteinlegung unterblieb (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 17–18). Troost starb am 21. Januar 1934 (Köpf 2005, S. 89); seine Witwe Gerdy übernahm die Bauleitung (Arz 2018, S. 92).

So entstanden zwischen Karl- und Gabelsbergerstraße zwei äußerlich identische Bauten, jeder 85 Meter lang, 45 Meter tief und 23 Meter hoch, verbunden durch einen 105 Meter langen Tunnel (Köpf 2005, S. 93). Weil sie mehrere Vorgängerbauten ersetzten, änderten sich die Hausnummern: Der Verwaltungsbau am Standort des Palais Pringsheim erhielt die Nummer 10, die alte Nummer 12 ging an den Führerbau nördlich der Brienner Straße (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 18). Dazwischen standen seit dem 9. November 1935 die beiden „Ehrentempel“ mit den Sarkophagen der toten Putschisten von 1923 (Stephan 2013, S. 136). Im Februar 1937 übergab Hitler den Verwaltungsbau an Reichsschatzmeister Franz Xaver Schwarz, dessen Bürokraten dort die knapp zehn Millionen Parteimitglieder verwalteten (Köpf 2005, S. 112); der Führerbau wurde anlässlich des Staatsbesuchs Mussolinis eingeweiht (Liedtke 2013, S. 74). Hier unterzeichneten in der Nacht zum 30. September 1938 Chamberlain, Daladier, Mussolini und Hitler ohne tschechoslowakische Beteiligung das Münchner Abkommen (Arz 2018, S. 93). 1939 besaß die Partei im Geviert zwischen Karl-, Barer-, Gabelsberger- und Arcisstraße 56, bald 68 Gebäude, mehr als 6000 Menschen arbeiteten in ihren Verwaltungen; in der Arcisstraße 9 saß seit 1937 die Reichszentralstelle für den Vierjahresplan (Köpf 2005, S. 124). Gegenüber der Alten Pinakothek wurde für einen „Kanzleibau“ die gesamte Bebauung bis zur Barer Straße abgeräumt, doch der Bau kam über die Fundamente nicht hinaus (Stephan 2013, S. 57). Am Nordende wurde der Friedhof, der einer geplanten Achse im Weg stand, 1939 für Beerdigungen geschlossen (Zuber 1984, S. 12).

1945 lagen bis zu 75 Prozent der Maxvorstadt in Trümmern – ausgerechnet Führerbau, Verwaltungsbau und Ehrentempel blieben fast unversehrt (Arz 2018, S. 93). In den ersten Tagen plünderten Ortskundige die Luftschutzkeller des Führerbaus und stahlen dort gelagerte Gemälde, darunter Werke aus der in Frankreich beschlagnahmten Sammlung Adolphe Schloss (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 67). Weil die Museen zerstört waren, richtete die amerikanische Militärregierung im Juni 1945 im Verwaltungsbau („Galerie I“) und im Führerbau („Galerie II“) den Central Art Collecting Point ein (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 69), in dem NS-Raubkunst aus ganz Europa gesammelt und zurückgegeben wurde; aus ihm entwickelte sich das Haus der Kulturinstitute (Arz 2018, S. 93). Die Ehrentempel wurden 1947 gesprengt (Stephan 2013, S. 136), 1948 zog das Amerika-Haus in die Südhälfte des Führerbaus, der zugleich das Bayerische Hauptstaatsarchiv aufnahm (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 74); 1957 folgte die Musikhochschule (Arz 2018, S. 94). Gegenüber schloss in den 1950er-Jahren der Vorhoelzer-Bau der Technischen Hochschule den alten Ehrenhof an der Straßenfront, und Hans Döllgast setzte 1955 Mauern und Arkaden des Nordfriedhofs in bewusst schlichter Form instand. Eine neue Baumreihe an der Arcisstraße trennte den Königsplatz wieder von den Relikten des Dritten Reiches; die Granitplatten des „Plattensees“ verschwanden allerdings erst 1987/88 (Stephan 2013, S. 134).

Heute

Heute ist die Arcisstraße die westliche Längsachse des Kunstareals. Im ehemaligen Führerbau lernen rund 1300 Studierende der Hochschule für Musik und Theater; Hitlers einstiges Arbeitszimmer dient als Übungsraum (Arz 2018, S. 94). Gegenüber, im Haus der Kulturinstitute an der Katharina-von-Bora-Straße, arbeiten das Zentralinstitut für Kunstgeschichte und weitere Einrichtungen, und an der Kreuzung mit der Brienner Straße erinnern Informationstafeln (seit 1999/2002) an das NSDAP-Parteizentrum (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 88). Wenige Schritte entfernt steht seit 2015 das NS-Dokumentationszentrum auf dem Grund des Braunen Hauses. Die gestuften Sockel der Ehrentempel sind bepflanzt, aber gut sichtbar (Liedtke 2018, S. 59). Nördlich der Gabelsbergerstraße säumen die Technische Universität mit Bestelmeyer- und Vorhoelzer-Bau und die Alte Pinakothek die Straße; die Einschusslöcher am Hahn’schen Rosselenker gelten als eine der „Wunden der Erinnerung“ (Smith 2009, S. 122–123). Das Café im Vorhoelzer Forum unter dem Dach des TU-Hauptgebäudes, das einen der schönsten Blicke über München bot (Arz 2018, S. 134), ist seit Ende 2021 nicht mehr öffentlich zugänglich; seit 2023 betreibt dort eine studentische Initiative ein Café nur für Angehörige der TU.

Jenseits der Theresienstraße wird die Straße ruhiger: Neben der Neuen Pinakothek, die seit 2019 für eine Generalsanierung geschlossen ist, und den Instituten der TU folgen Wohnhäuser, Studentenwohnheime und kleine Lokale wie die urige Boazn „Ungewitter“ in Nr. 62 oder der Japaner „Kushi-Tei of Tokyo“ in Nr. 39 (Arz 2018, S. 135, 137). Der Alte Nordfriedhof, seit 1939 ohne Beerdigungen, ist heute ein stiller Park mit zahlreichen künstlerisch wertvollen Grabmälern. Hinter der Georgenstraße verlässt die Arcisstraße die Maxvorstadt und endet am Elisabethplatz mit Gisela-Gymnasium und Elisabethmarkt in Schwabing-West (Arz 2016, S. 114–115).

Adressen

Wichtige
Hausnummern.

№ 01 · ehem. Arcisstr. 12 (heute Katharina-von-Bora-Str. 10)

Palais Pringsheim (abgerissen)

Stadtpalais, Kayser & von Großheim, 1889/90; abgerissen November 1933

Neorenaissance-Palais des Mathematikers Alfred Pringsheim, eines der ersten Münchner Häuser mit Zentralheizung, elektrischem Licht und Telefon (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 13). Elternhaus von Katia Mann und bis in die 1920er-Jahre eine der wichtigsten Adressen der Münchner Gesellschaft (Arz 2018, S. 92). Im August 1933 unter Druck an die NSDAP verkauft und im November abgerissen; an seiner Stelle steht der ehemalige Verwaltungsbau (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 15).

№ 02 · Katharina-von-Bora-Str. 10 (bis 1957 Arcisstr. 10)

Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP – Haus der Kulturinstitute

Parteibau, Paul Ludwig Troost, 1934–1937; Baudenkmal

Sitz des Reichsschatzmeisters und der Mitgliederkartei, im Februar 1937 an Franz Xaver Schwarz übergeben (Köpf 2005, S. 112). 1945–1949 als „Galerie I“ Hauptsitz des Central Art Collecting Point (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 69); daraus ging das Haus der Kulturinstitute mit dem 1946 gegründeten Zentralinstitut für Kunstgeschichte hervor (Arz 2018, S. 93). 1949 zog die Staatliche Graphische Sammlung ein (Arz 2018, S. 72).

№ 03 · Arcisstr./Brienner Str.

Sockel der „Ehrentempel“

NS-Kultbauten, Paul Ludwig Troost, 1935; gesprengt 1947

Zwei offene Säulentempel für die Metallsarkophage der 16 toten Putschisten vom 9. November 1923, „wichtigste Weihestätten“ des Regimes (Stephan 2013, S. 136). Für sie wurden 1933 die beiden Eckhäuser aus der Zeit Carl von Fischers abgebrochen (Stephan 2013, S. 128). Die amerikanische Militärregierung ließ sie 1947 sprengen; die gestuften Sockel wurden Mitte der 1950er-Jahre bepflanzt (Liedtke 2018, S. 59).

№ 04 · Arcisstr. 12

Ehem. Führerbau – Hochschule für Musik und Theater

Parteibau, Paul Ludwig Troost, 1933–1937; Baudenkmal

Hitlers Münchner Amtssitz mit 20 Meter hohem Foyer, Suiten für Hitler und Heß und rotem Saalburger Marmor (Large 2001, S. 360). Ort des Münchner Abkommens vom 29./30. September 1938 (Liedtke 2013, S. 74). Nach 1945 US-Hauptquartier und „Galerie II“ des Collecting Point, 1948–1957 Amerika-Haus, bis 1977 auch Hauptstaatsarchiv (Arz 2018, S. 26); seit 1957 Musikhochschule, seit 1998 Hochschule für Musik und Theater (Arz 2018, S. 94).

№ 05 · Arcisstr. 17

Mensa der TU – einst Haus Hermann Levis

Mensa der Technischen Universität; Vorgängerbau abgegangen

An der Stelle der heutigen TU-Mensa stand laut Wikipedia das Wohn- und Sterbehaus des Dirigenten Hermann Levi, der 1882 in Bayreuth den „Parsifal“ uraufführte und 1900 in München starb. Die Westseite der Straße zwischen Königsplatz und Gabelsbergerstraße ist eine der wenigen Stellen, an denen noch ältere Bebauung erhalten ist (vgl. Nr. 19).

№ 06 · Arcisstr. 19

Spätklassizistisches Eckhaus

Mietshaus, Johann Nepomuk Bürkl, 1867/68; Baudenkmal

Freistehender viergeschossiger Eckbau mit Zeltdach an der Gabelsbergerstraße, errichtet in den Jahren, in denen gegenüber das Polytechnikum entstand. Eines von nur sechs Baudenkmälern mit Arcisstraßen-Adresse und ein seltener Zeuge der Bebauung vor der Gründerzeit.

№ 07 · Arcisstr. 21

Technische Universität München, Stammgelände

Hochschulbauten, Neureuther 1865–1868, Thiersch 1910–1916, Bestelmeyer 1923–1928, Vorhoelzer 1950er-Jahre; Baudenkmal

Von Neureuthers Neurenaissancebau, der auf die Alte Pinakothek abgestimmt war, sind nach Erweiterungen und Kriegszerstörung nur Reste erhalten (Stephan 2013, S. 148). Bestelmeyers Eckbauten von 1926/28 nehmen den Stil der NS-Bauten vorweg (Weyerer 1993, S. 128). Hier richtete Carl von Linde 1875 das erste deutsche Maschinenlabor ein; unter dem Dach lag bis 2021 das öffentliche Café im Vorhoelzer Forum (Arz 2018, S. 84, 134), das seit 2023 nur noch TU-intern betrieben wird.

№ 08 · Arcisstraße (zwischen TU und Alter Pinakothek)

Rosselenker

Bronzegruppen, Bernhard Bleeker und Hermann Hahn, 1931; Baudenkmal

Ursprünglich zwei Gruppen im Ehrenhof der Technischen Hochschule; von Bleekers Gruppe blieb nur die Männerfigur westlich der Straße, Hahns Gruppe steht östlich bei der Alten Pinakothek. 1931 als „Skandal der zwei nackat'n Lackl“ beschimpft (Weyerer 1993, S. 129), zeigt Hahns Pferd heute bewusst belassene Einschusslöcher als „Wunde der Erinnerung“ (Smith 2009, S. 122).

№ 09 · Arcisstraße, Ostseite (Barer Str. 27)

Alte Pinakothek

Gemäldegalerie, Leo von Klenze, 1826–1836; Wiederaufbau Hans Döllgast

Klenzes Museumsbau füllt das Geviert zwischen Barer- und Arcisstraße bzw. Gabelsberger- und Theresienstraße und wurde 1826 „mitten auf einer Wiese“ begonnen (Bäumler/Fromm 2017, S. 43). Nach Bombentreffern gab Döllgast dem mittig aufgerissenen Bau eine vereinfachte Fassade, die den Kriegsschaden bewusst zeigt (Stephan 2013, S. 138).

№ 10 · Arcisstraße, Ostseite (Barer Str. 29)

Neue Pinakothek

Museum für Kunst des 19. Jahrhunderts, Alexander von Branca, 1975–1981

Der Nachfolgebau des kriegszerstörten Museums von August von Voit begleitet die Arcisstraße nördlich der Theresienstraße auf der Ostseite. Seit 2019 ist das Haus für eine Generalsanierung geschlossen; ausgewählte Werke sind in der Alten Pinakothek zu sehen.

№ 11 · Arcisstr. 30

Salon Haushofer

Wohnung über zwei Etagen, Vortragsabende ab 1919

In seiner Wohnung versammelte der Geopolitiker Karl Haushofer mit seiner Frau Martha Anhänger verschiedener Richtungen – darunter frühe Nationalsozialisten wie seinen Lieblingsstudenten Rudolf Heß (Bäumler/Fromm 2017, S. 121). Die Verbindung zu Heß nutzte Haushofer 1939, um den Pringsheims die Ausreise zu ermöglichen.

№ 12 · Arcisstr. 35

Diakonisches Haus

Diakonie-Zentrum, hervorgegangen aus der Diakonissenanstalt des 19. Jahrhunderts

Das aus der Diakonissenanstalt hervorgegangene Haus ist heute ein modernes Zentrum für Gesundheit und Pflege mit Klinik, Therapiezentrum, betreutem Wohnen, Pflegeheim und Berufsfachschule für Pflegefachhilfe (Bäumler u. a. 2015, S. 94).

№ 13 · Arcisstr. 41

Gründungsort des Josephinums

Privatklinik, gegründet 1893

Hier gründete der Geheime Sanitäts- und Hofrat Dr. Guido Jochner 1893 das Josephinum, eine der ältesten Privatkliniken Bayerns; die Pflege übernahmen Vinzentinerinnen aus Augsburg, Mittellose wurden unentgeltlich behandelt. Nach zehn Jahren zog die Klinik in das „Neue Josephinum“ an der Schönfeldstraße (Arz 2018, S. 27).

№ 14 · Arcisstr. 45

Alter Nördlicher Friedhof

Friedhof, Arnold Zenetti, 1866–1869; Instandsetzung Hans Döllgast 1955; Baudenkmal

Rechteckige, von Backsteinmauern umschlossene Anlage für 7272 Gräber, eröffnet am 5. Oktober 1868; der Haupteingang liegt an der Arcisstraße (Zuber 1984, S. 11–12). 1939 wurde der Beerdigungsbetrieb eingestellt, weil der Friedhof einer geplanten Verbindung von Luisen- und Isabellastraße im Weg stand (Smith 2009, S. 128). Heute ein stiller Park mit wertvollen Grabmälern.

№ 15 · Arcisstr. 59

Neubarockes Eckhaus

Mietshaus, Andreas Bürkel, 1889–1890; Baudenkmal

Repräsentativer, palastartiger Neubarockbau mit reichem Stuckdekor in Ecklage – das nördlichste Baudenkmal der Arcisstraße in der Maxvorstadt und ein Beispiel für die herrschaftlichen Mietshäuser, die um 1890 den Nordabschnitt prägten.

№ 16 · Arcisstr. 65

Gisela-Gymnasium (Schwabing-West)

Schulbau, Cajetan Pacher, 1903/04, erweitert 1911; Baudenkmal

Am Elisabethplatz, schon jenseits der Maxvorstadt: Als die Schule am 21. September 1904 mit 273 Schülern eröffnete, war sie noch Kreisrealschule; das Haus hatte 23 Klassenzimmer, eine Turnhalle und zeitweise einen Botanischen Garten (Arz 2016, S. 115). Mit Theodor Fischers Elisabethschule bildet es eine städtebauliche Gruppe (Huse 2009, S. 178).

Personen

Wer hier
lebte und wirkte.

Carl Philipp von Wrede

1767–1838 · bayerischer Feldmarschall

Führte die bayerischen Truppen, die 1814 bei Arcis-sur-Aube gegen Napoleon kämpften – die Schlacht, nach der die Straße benannt ist (Arz 2016, S. 141).

Ludwig I.

1786–1868 · König von Bayern

Ließ die Straße 1826 nach einem Ort französischer Niederlage benennen (Köpf 2005, S. 25) und mahnte 1841 persönlich die Pflege ihrer Allee an (Arz 2018, S. 12).

Gottfried von Neureuther

1811–1887 · Architekt

Baute 1865–1868 das Polytechnikum an der Arcisstraße 21, abgestimmt auf die gegenüberliegende Alte Pinakothek (Stephan 2013, S. 41).

Arnold Zenetti

1824–1891 · Stadtbaurat

Plante den 1868 eröffneten Alten Nördlichen Friedhof mit Haupteingang an der Arcisstraße (Zuber 1984, S. 11).

Hermann Levi

1839–1900 · Dirigent

Der Münchner Hofkapellmeister und „Parsifal“-Uraufführungsdirigent wohnte und starb laut Wikipedia in dem Haus, an dessen Stelle heute die TU-Mensa (Nr. 17) steht.

Alfred Pringsheim

1850–1941 · Mathematiker und Kunstsammler

Bewohnte ab 1889/90 das Palais Arcisstraße 12, musste es 1933 an die NSDAP verkaufen und konnte erst 1939 nach Zürich emigrieren (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 13, 15; Arz 2018, S. 92).

Hedwig Pringsheim

1855–1942 · Schauspielerin und Salonnière

Tochter des Kladderadatsch-Herausgebers Ernst Dohm und Frauenrechtlerin, machte das Palais an der Arcisstraße zum gesellschaftlichen Mittelpunkt (Köpf 2005, S. 91).

Katia Mann

1883–1980 · geb. Pringsheim

Wuchs im Palais Pringsheim auf, legte 1901 als eine der ersten Frauen in München das Abitur ab und heiratete 1905 Thomas Mann (Köpf 2005, S. 91).

Thomas Mann

1875–1955 · Schriftsteller, Nobelpreisträger

Verkehrte ab 1904 im Haus seiner späteren Schwiegereltern und notierte 1933 im Exil dessen bevorstehende Enteignung (Köpf 2005, S. 92, 172).

Karl Haushofer

1869–1946 · Geopolitiker

Hielt in seiner Wohnung Arcisstraße 30 ab 1919 Vortragsabende, bei denen Rudolf Heß verkehrte (Bäumler/Fromm 2017, S. 121); half 1939 den Pringsheims bei der Ausreise.

German Bestelmeyer

1874–1942 · Architekt

Errichtete 1926–1928 die Eckbauten der Technischen Hochschule an der Arcisstraße, deren Formensprache auf die NS-Bauten vorausweist (Weyerer 1993, S. 128).

Paul Ludwig Troost

1878–1934 · Architekt

Entwarf ab 1932 Führerbau, Verwaltungsbau und Ehrentempel an der Arcisstraße, starb aber vor ihrer Vollendung (Weyerer 1993, S. 135; Köpf 2005, S. 89).

Hans Meiser

1881–1956 · evangelischer Landesbischof

Amtierte im Landeskirchenrat an der damaligen Arcisstraße; der Südabschnitt trug 1957–2008 seinen Namen, bis ihn der Stadtrat wegen antisemitischer Äußerungen „entnannte“ (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 70).

Craig Hugh Smyth

1915–2006 · US-Kunsthistoriker

Leitete 1945/46 als erster Direktor den Central Art Collecting Point in den ehemaligen Parteibauten und prägte die Gründung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte.

Chronik

Arcisstraße in Daten

1808

Erste Benennung der Abschnitte: Amalien-, Ludwig- und Friedrichstraße (bis 1812).

1812

Am Südende entsteht das Chemische Laboratorium der Akademie, 1852 für Justus von Liebig erweitert.

1814

20./21. März: Schlacht bei Arcis-sur-Aube mit bayerischen Truppen unter Wrede.

1826

2. März: Ludwig I. benennt die Straße nach Arcis-sur-Aube; Baubeginn der Alten Pinakothek.

1868

Neureuthers Polytechnikum (Arcisstr. 21) ist fertig; am 5. Oktober wird der Alte Nördliche Friedhof eröffnet.

1890

Die Familie Pringsheim bezieht ihr Palais Arcisstraße 12.

1905

Katia Pringsheim heiratet Thomas Mann.

1928

Abriss des Wallersteinpalais (Nr. 13) für den Landeskirchenrat; Bestelmeyers TH-Eckbauten entstehen (bis 1928).

1931

Die Rosselenker werden vor der Technischen Hochschule aufgestellt; am 6. Juni brennt der Glaspalast.

1933

Zwangsverkauf und Abriss des Palais Pringsheim; Baubeginn der Parteibauten ohne Genehmigung.

1937

Verwaltungsbau und Führerbau sind vollendet; Einweihung beim Mussolini-Besuch.

1938

29./30. September: Unterzeichnung des Münchner Abkommens im Führerbau.

1939

Beerdigungsstopp auf dem Nordfriedhof; am 31. Oktober emigrieren Alfred und Hedwig Pringsheim nach Zürich.

1945

Die US-Militärregierung richtet in den Parteibauten den Central Art Collecting Point ein.

1957

Die Musikhochschule zieht in den ehemaligen Führerbau; der Südabschnitt wird zur Meiserstraße.

2008

Stadtratsbeschluss: Die Meiserstraße soll Katharina-von-Bora-Straße heißen.

„
„Neue Nachrichten über das Schicksal des Hauses in der Arcisstraße, dessen Enteignung mit oder ohne Entgelt bevorsteht. Die alten Leute müssen hinaus, damit das Haus, das sie 40 Jahre bewohnten, einem weiteren der verschwenderischen Parteipaläste Platz mache, aus denen das ganze Viertel in Kurzem bestehen soll.“
Thomas Mann, Tagebuch, 24. Juni 1933 – zitiert nach Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 15 (auch Köpf 2005, S. 92)
Literatur & Quellen

Zum
Weiterlesen.

  • / 01Arz 2018, S. 12, 26, 27, 62, 72, 84, 92–94, 134, 135, 137 · Maxvorstadt. Reiseführer für MünchnerLiefert Ludwigs Baum-Brief, Kasernen, Josephinum, Glaspalastbrand, TU, Palais Pringsheim, Münchner Abkommen, Collecting Point, Musikhochschule sowie Lokale an der Straße.
  • / 02Arz 2016, S. 114, 115, 141 · Schwabing. Reiseführer für MünchnerErklärt den Straßennamen und beschreibt Gisela-Gymnasium und Elisabethmarkt am Nordende.
  • / 03Bäumler u. a. 2015, S. 94 · Die Maxvorstadt. Historische Betrachtungen zu einem KulturViertelBeschreibt das Diakonische Haus Arcisstraße 35.
  • / 04Bäumler/Fromm 2017, S. 43, 121 · Topographie und Erinnerung. Erkundungen der MaxvorstadtBelegt den Baubeginn der Pinakothek „mitten auf einer Wiese“ und den Salon Haushofer in der Arcisstraße 30.
  • / 05Stephan 2013, S. 41, 49, 57, 64, 128, 134, 136, 138, 148 · Maxvorstadt. Zeitreise ins alte MünchenLiefert Schlachtdatum und Namenskontext, Chemisches Laboratorium, Polytechnikum, Ehrentempel, Kanzleibau und historische Aufnahmen der Straße.
  • / 06Köpf 2005, S. 25, 63, 64, 89, 91–93, 112, 124, 172 · Der Königsplatz in MünchenGrundlegend zu Benennungsprogramm, Wallersteinpalais, Palais Pringsheim und den Hauskäufen der NSDAP, Maßen der Parteibauten und zum Parteiviertel.
  • / 07Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 13, 15, 17, 18, 67, 69, 70, 74, 88 · Das NSDAP-Parteizentrum in MünchenDokumentiert Palais Pringsheim, Zwangsverkauf und Schwarzbau, Hausnummernwechsel, Collecting Point, Nachnutzung und Umbenennung des Südabschnitts.
  • / 08Large 2001, S. 360 · Hitlers MünchenBeschreibt Foyer, Suiten und Marmorausstattung des Führerbaus.
  • / 09Liedtke 2013, S. 74 · 111 Orte in München, die Geschichte erzählenVerknüpft Palais Pringsheim, Einweihung des Führerbaus und Münchner Abkommen.
  • / 10Liedtke 2018, S. 59 · 111 Orte in München auf den Spuren der Nazi-ZeitZum heutigen Zustand der Ehrentempel-Sockel.
  • / 11Smith 2009, S. 122, 123, 128 · Nur in MünchenZu den Einschusslöchern am Rosselenker und zur Schließung des Nordfriedhofs.
  • / 12Weyerer 1993, S. 128, 129, 135, 145 · München 1919–1933. Stadtrundgänge zur politischen GeschichteLiefert Bestelmeyers TH-Bauten, den Rosselenker-Skandal, Hitlers Auftrag an Troost und den Landeskirchenrat.
  • / 13Huse 2009, S. 161, 178 · Kleine Kunstgeschichte MünchensZu Ludwigs II. Einfluss auf Neureuthers Polytechnikum und zum Ensemble am Elisabethplatz.
  • / 14Zuber 1984, S. 11, 12 · Der Alte Nördliche Friedhof. Ein Kapitel Münchner KulturgeschichteSchildert Anwohnerprotest, Anlage, Eröffnung und Schließung des Friedhofs an der Arcisstraße.

Online-Quellen