Alte
Pinakothek
Bei ihrer Eröffnung 1836 das größte Museum der Welt. Klenzes Bau beherbergt die Wittelsbacher Gemäldesammlung — Dürer, Rubens, Rembrandt, Tizian, Botticelli. Weltrang von 700 Bildern.
Klenzes Galerie-Manifest
Ludwig I. ließ 1826–1836 von Leo von Klenze einen monumentalen Galerie-Bau errichten, der bei Eröffnung das größte Museum der Welt war: 127 Meter lang, mit zentralem Treppenhaus, Seitenkabinetten für kleinere Werke und der berühmten Galerie-Loggia an der Südseite. Der Bau wurde Vorbild für Galeriebauten in Berlin, Sankt Petersburg, Brüssel — das "Pinakothek-Schema". Material: Backstein mit Sandstein-Gliederung; im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt.
Der Wiederaufbau erfolgte 1952–1957 durch Hans Döllgast — und gilt als Meisterstück der Nachkriegs-Denkmalpflege: Döllgast schloss die zerbombten Lücken in einer modernen, betont sichtbaren Ziegelweise, die die Wunde nicht verbarg, aber wieder zur Galerie machte.
Die Sammlung
Über 700 Gemälde des 14.–18. Jahrhunderts: Albrecht Dürer (sieben Selbstbildnisse und Hauptwerke), Peter Paul Rubens (mit dem 33-bildigen Medici-Zyklus-Pendant einer der weltgrößten Rubens-Sammlungen), Rembrandt, Tizian, Botticelli, Leonardo, Raffael, Brueghel, Bosch, El Greco. Eintritt sonntags 1 Euro.
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Museumsquartier.
Die anderen Bauten des Areals — Galerien, Museen, Klassizismus, Industriegeschichte.