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Königin­straße

Grüne Randstraße am Englischen Garten: vom Prinz-Carl-Palais an US-Generalkonsulat, Schönfeld-Villen und Tierklinik vorbei nach Schwabing zu Allianz und Munich Re.

1,46 kmLänge
1808Benennungsjahr
1790Gründung der Tierarzneischule an der Jesuiterwasch
1959Fertigstellung des US-Generalkonsulats von Sep Ruf

Namensherkunft

Die Königinstraße erhielt ihren Namen 1808, im selben Zug wie die damalige Königsstraße, die heutige Brienner Straße: Beide sollten nach Angabe der Stadtgeschichte-Datenbank an die Erlangung der Königswürde durch die bayerischen Herrscher im Jahr 1806 erinnern. Am 1. Januar 1806 war Kurfürst Max IV. Joseph als Maximilian I. Joseph zum ersten König Bayerns proklamiert worden – ein Rang, den er Napoleon verdankte. Auch der Maxvorstadt-Reiseführer hält fest, mit der Benennung habe „an die Erlangung der Königswürde 1806“ erinnert werden sollen (Arz 2018, S. 148). Eine bestimmte Königin nennt keine der Quellen; der Name bildet das weibliche Gegenstück zur Königsstraße und passt zu einer Zeit, in der Straßen, Plätze und Vorstädte der jungen Monarchie ihre Namen erhielten.

Die heutige Straße ist aus zwei Teilen zusammengewachsen. Der nördlichste Abschnitt hieß nach der Stadtgeschichte-Datenbank Wiesenstraße; er wurde 1875 mit der Königinstraße vereinigt, der alte Name galt amtlich bis zum 1. Januar 1877. Das Villengrundstück, auf dem 1863 Münchens erster Tierpark eröffnete, trug noch die Adresse Wiesenstraße 12 – heute Königinstraße 28 (Arz 2016, S. 47). Beide Reiseführer von Martin Arz verorten den Namen „Wiesenstraße“ dagegen im Teil „bis zur Veterinärstraße“ und datieren ihn auf die Zeit vor 1808 (Arz 2018, S. 148; Arz 2016, S. 155). Auch die Hausnummern haben sich verschoben: Felix Dahns Elternhaus, im Plan von 1849 als Königinstraße 9 verzeichnet, ist die heutige Nummer 19 (Bäumler/Fromm 2017, S. 18).

Die Straße war von Anfang an eine Grenzlinie. Friedrich Ludwig von Sckell hielt die natürliche Isarböschung nahe der heutigen Königinstraße für die ideale Grenze des geplanten „Theodorparks“, des späteren Englischen Gartens (Arz 2018, S. 6). Heute markiert sie zugleich eine Verwaltungsgrenze: Nach den amtlichen Stadtbezirksgrenzen des GeodatenService München gehört die Westseite bis zur Hausnummer 59 zur Maxvorstadt (Bezirksteil Schönfeldvorstadt), ab der Einmündung der Schackstraße (Nr. 61) zu Schwabing-Freimann. Auf der Ostseite reicht die Maxvorstadt mit dem Gelände der Tierärztlichen Fakultät weiter nach Norden, etwa bis zur Nr. 24; ab der Einmündung der Ohmstraße, mit dem Allianz-Areal (Nr. 28), beginnt auch hier Schwabing. Zwischen Schack- und Ohmstraße verläuft die Bezirksgrenze in der Straßenachse. Die Parkseite südlich der Veterinärstraße – mit dem Kiosk am Eingang des Englischen Gartens – zählt bereits zum Bezirk Altstadt-Lehel.

Geschichte

Bevor es die Königinstraße gab, lag hier das „Schönfeld“: Nördlich der Residenz schloss sich an die Stadt eine Gegend an, die für ihre Obst- und Ziergärten berühmt war. Auf den Bastionen und Wällen Altmünchens war im 18. Jahrhundert eine regelrechte Gartenstadt mit Hunderten von Lusthäusern entstanden, die Kurfürst Karl Theodors Planungen fast vollständig zum Opfer fiel; der kurfürstliche Rat Cajetan Stürzer gab 1789 im Abtretungsverfahren zu Protokoll: „Ich vermeine, wenn ich den Garten abtreten muss, mein halbes Leben herzugeben“ (Bäumler/Fromm 2017, S. 10). Zunächst sollte das Schönfeld ein Militärgarten werden, dann dem neuen Englischen Garten zugeschlagen werden, den Karl Theodor im August 1789 per Dekret als Volkspark anordnete. Doch Friedrich Ludwig von Sckell sah in der Isarböschung nahe der heutigen Königinstraße die natürliche Grenze des Parks; die bereits gekauften Grundstücke wurden deshalb gewinnbringend verwertet, und 1795 ließ Karl Theodor entlang der Gartenstraße (heute Kaulbachstraße) 29 Parzellen abstecken, die sofort bebaut werden mussten (Arz 2018, S. 6). Bis zur heutigen Königinstraße entstanden Villen mit großen Gärten, deren „schöne“ Lage 1795 zum Namen „Auf dem Schönfeld“ führte (Stephan 2013, S. 32). Vor der Straße erstreckte sich ein großzügiges Wiesenfeld vom heutigen Prinz-Carl-Palais bis zur Baumschule am Ende der Schönfeldvorstadt (Schiermeier 2012, S. 19). Weiter nördlich, auf dem ehemaligen Jesuitenbesitz mit der Wäscherei, die dem Gelände den Namen „Jesuiterwasch“ gab, verfügte Karl Theodor im März 1790 die Gründung einer „förmlichen Thier-Arzney-Schule“ – gegen Viehseuchen und zur Ausbildung von Tierärzten und Hufschmieden für die Kavallerie (Arz 2018, S. 29; Stephan 2013, S. 20).

Am Südende der späteren Königinstraße, „an der Grenze zum Englischen Garten, wo einst die Königinstraße begann“, ließ sich der lothringische Abbé Pierre de Salabert, Erzieher und Vertrauter Max Josephs, von dem erst 21-jährigen Karl von Fischer ein Palais errichten: Baubeginn war am 24. Mai 1804, zwei Jahre später wurde es bezogen (Arz 2018, S. 22). Nach Salaberts Tod 1807 kaufte der König das Haus, das nun „Palais“ oder „Pavillon Royal“ hieß; 1825 schenkte Ludwig I. es seinem Bruder Prinz Carl, der es von Jean-Baptiste Métivier erweitern ließ. Nach Carls Tod zog 1876 die Österreichisch-Ungarische Gesandtschaft ein, im Anbau an der Von-der-Tann-Straße wohnte der Finanzminister, dessen exklusiv genutzter Garten bis heute „Finanzgarten“ heißt (Arz 2018, S. 22). Der Historiker Karl Trautmann nannte das „alte ‚Salabert-Schlössl‘ am Eingang des Englischen Gartens“ 1923 das einzige wohlerhaltene Zeugnis der verschwundenen Gartenstadt (Bäumler/Fromm 2017, S. 10). Das Palais „akzentuiert den Übergang vom Hofgarten zum Englischen Garten und zur Schönfeldvorstadt“ (Stephan 2013, S. 110). Auch das Wasser gehört zu diesem Übergang: Das Palaisbächl floss durch den Finanzgarten zum Palais und mündete am Anfang des Englischen Gartens in den Schwabinger Bach (Schiermeier 2012, S. 137).

Die 1808 benannte Königinstraße wurde zur Villenstraße der Schönfeldvorstadt, der ersten vom Staat geförderten, nach einheitlichen Richtlinien gebauten Siedlung außerhalb der Festungsmauern, in der Aristokraten, Staatsbeamte, Kaufleute und Handwerksmeister wohnten (Bäumler/Fromm 2017, S. 74). Wie großzügig die Grundstücke waren, schildert Felix Dahn, der von 1835 bis 1850 im Haus seiner Eltern an der Königinstraße 9 (heute Nr. 19) aufwuchs und diese Jahre „im unvergesslichen Haus“ die glücklichsten seines Lebens nannte: Der rund 4.000 Quadratmeter große Garten zwischen Kaulbach- und Königinstraße bot Obstbäume, Weinstöcke, Kegelbahn, Treibhäuser, Taubenschlag und einen Springbrunnen, der als Bad diente – und er war Bühne für Schlachten zwischen Römern und Goten, bei denen Bohnenstangen als Lanzen dienten. Jahrzehnte vor „Ein Kampf um Rom“ (1876), so Klaus Bäumler, „fand der Kampf um Rom in den Gärten der Maxvorstadt statt“ (Bäumler/Fromm 2017, S. 18–19). Der Hofmaler Wilhelm von Kaulbach, seit 1844 an der Oberen Gartenstraße ansässig, genoss mit seinen Gästen von der Balkonterrasse den Blick über den eigenen Garten und die Königinstraße hinweg in den Englischen Garten (Bäumler/Fromm 2017, S. 16). Im Norden, an der damaligen Wiesenstraße, baute Métivier 1823 für Kriegsminister Nikolaus von Maillot de la Treille eine Villa im Stil der italienischen Renaissance; der Bankier Benedikt Benedikt eröffnete dort am 23. Juli 1863 Münchens ersten Tierpark mit Raubtierhaus, Affenpavillon und Wolfshöhle, der 1870 endgültig schloss (Arz 2016, S. 47; Schiermeier 2012, S. 30).

Um 1900 hatte die Straße ihr repräsentatives Gesicht: Eine Aufnahme von 1911 zeigt Villen- und Palaisbauten „in viel Grün eingebettet“, deren Eigentümer ihren Repräsentationswillen etwa durch Auffahrten für Kutschen zeigten, eine andere von 1906 die private kleine Parkanlage hinter dem Anwesen Königinstraße 11 (Stephan 2013, S. 113–114). Georg von Hauberrisser baute 1893/94 für den Maler Franz von Defregger das Backsteinhaus Nr. 27, Franz Deininger 1907–1909 die palaisartige Villa Nr. 17, Heilmann & Littmann gestalteten 1913/14 das Haus Nr. 11 um. Die Hofschauspielerin Klara Ziegler vermachte ihre Villa am Englischen Garten samt Vermögen einer Stiftung, die dort 1910 das erste Theatermuseum der Welt eröffnete (Arz 2018, S. 21). An der Ecke zur Von-der-Tann-Straße stand das Generalkommando des bayerischen Heeres, in dessen Gebäude ab 1898 das Innenministerium Büros unterhielt (Arz 2018, S. 21). Daneben eröffneten Anita Augspurg und Sophia Goudstikker 1887 ihr Fotoatelier Elvira; der 1898 von August Endell errichtete Neubau mit dem 13 mal sieben Meter großen „Drachenornament“ galt als erster markanter Bau des Münchner Jugendstils (Liedtke 2013, S. 24; Stephan 2013, S. 112). Die Schönfeldvorstadt wurde seit 1887 zur „Keimzelle“ der bürgerlichen Frauenbewegung in München; die Schriftstellerin Emma Haushofer-Merk wohnte von 1902 bis 1925 an der Königinstraße 10 (Bäumler/Fromm 2017, S. 74, 100). An der Jesuiterwasch entstand 1896–1900 nach einem Entwurf von Julius Metzger ein rund 150 Meter langer Kliniktrakt entlang der Königinstraße (Schiermeier 2012, S. 31); 1914 wurde die Tierärztliche Hochschule als siebte Fakultät in die Universität eingegliedert (Arz 2018, S. 29).

Nach dem Ersten Weltkrieg zogen Behörden in die Villen: Das 1919 gegründete Landwirtschaftsministerium residierte seit 1921 in der Königinstraße 17 (Arz 2018, S. 21), im Prinz-Carl-Palais bezog 1924 der bayerische Ministerpräsident seine Dienstwohnung (Arz 2018, S. 22). 1927 kam Hitlers Nichte Geli Raubal zum Medizinstudium nach München und wohnte zunächst in einer Pension in der Königinstraße 43 (Smith 2009, S. 142). 1933 zog Reichsstatthalter Franz Xaver Ritter von Epp kurzzeitig ins Prinz-Carl-Palais; für den Staatsbesuch Mussolinis 1937 ließ das Regime den Anbau an der Von-der-Tann-Straße abreißen, um die Straße zur Zufahrt zum „Haus der Deutschen Kunst“ zu verbreitern, und das Hauptgebäude von Fritz Gablonsky zum Gästehaus erweitern (Arz 2018, S. 22; Liedtke 2013, S. 24; Liedtke 2018, S. 230). Im September 1937 begab sich Hitler dort zum Gegenbesuch zu Mussolini, der im Palais residierte (Köpf 2005, S. 116). Am Atelier Elvira, in das im Herbst 1933 eine SA-Einheit eingezogen war, wurde 1937 das Drachenornament abgeschlagen (Arz 2018, S. 24; Liedtke 2013, S. 24). Ab Oktober 1941 durften Juden auf Anordnung von Gauleiter Adolf Wagner auch den Englischen Garten nicht mehr betreten; der evangelische Bankier Wilhelm Freiherr von Pechmann drängte Landesbischof Meiser am 8. November 1941 zum Protest, weil diese Sperrung geeignet sei, „die Opfer eines derartigen Sadismus zur Verzweiflung zu treiben“ (Bäumler/Fromm 2017, S. 28–29).

Beim Bombenangriff im April 1944 wurde das Elvira-Gebäude zerstört; das Grundstück erhielten die Amerikaner (Arz 2018, S. 24; Liedtke 2013, S. 25). Auch Klara Zieglers Villa ging im Krieg verloren, die Sammlung war rechtzeitig ausgelagert (Arz 2018, S. 21). Das Prinz-Carl-Palais überstand den Krieg weitgehend unbeschädigt; die Amerikaner übergaben es dem Freistaat mit der Auflage kultureller Nutzung, 1948 zog die Akademie der Schönen Künste ein, zeitweise diente es als Notquartier für Glyptothek und Antikensammlungen (Arz 2018, S. 24). Die Tierärztliche Fakultät war schwer zerstört und wurde bis 1965 wiederaufgebaut (Arz 2018, S. 29); die Neubauten der Klinik gehen auf 1953 zurück (Schiermeier 2012, S. 31), 1958 kam der Schlangenbrunnen von Lothar Dietz hinzu. Auf dem Gelände des Generalkommandos und des Ateliers Elvira baute Sep Ruf 1957–1959 das Amerikanische Generalkonsulat, das heute als Kulturdenkmal gilt (Arz 2018, S. 24). 1958 zog das Landwirtschaftsministerium von der Königinstraße 17 in den NS-Bau an der Ludwigstraße (Arz 2018, S. 21).

In den 1960er-Jahren sollte München „autogerecht“ werden: Geplant waren ein Tunnel von der Königinstraße zur Leopoldstraße und der Altstadtringtunnel unter dem Prinz-Carl-Palais (Bäumler u. a. 2015, S. 16); auch eine Untertunnelung der Veterinärstraße zwischen Königin- und Ludwigstraße wurde ernsthaft diskutiert (Arz 2018, S. 15). Der Tunnel unter dem Palais wurde 1970 gebaut – seine Kellerräume mussten für die Stahlbetonplatte weichen, seither steht es „quasi auf der Decke des Altstadtringtunnels“ (Arz 2018, S. 24). Der Widerstand dagegen führte 1971 zur Gründung der Aktion Maxvorstadt (Arz 2018, S. 42), die die meisten anderen Pläne verhinderte; die „dringend notwendige Stadtreparatur“ am Palais steht nach Bäumler noch aus (Bäumler u. a. 2015, S. 17). Seit 1968 nutzen die Ministerpräsidenten das Palais als repräsentativen Dienstsitz, mit dem Bezug der neuen Staatskanzlei 1993 verlor es seine politische Bedeutung (Arz 2018, S. 24). Das Generalkonsulat erhielt 1985 einen hohen Sicherheitszaun, Ende der 1990er-Jahre wurde die Königinstraße vor dem Gebäude für Autos gesperrt. Am 29. Januar 2000 wurde der Fußweg am Parkrand parallel zur Königinstraße nach Wilhelm von Pechmann benannt (Bäumler/Fromm 2017, S. 29). Um das Tierklinik-Areal, das mit dem Umzug der Fakultät nach Oberschleißheim frei wird, entbrannte ab 2016 ein Streit: Die LMU wollte die Bauten für einen Physik-Campus abreißen, im Juli 2023 kippte der Verwaltungsgerichtshof den Bebauungsplan, im Juli 2024 einigten sich Freistaat, Universität und Kläger auf Erhalt und Wiederaufbau der Gebäude.

Nördlich der Schackstraße gehört die Königinstraße zu Schwabing und wird zur Adresse zweier Weltkonzerne. Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, 1880 von Carl von Thieme mitgegründet, ließ 1911–1913 von Oswald Bieber und Wilhelm Hollweck ihren palastartigen Vierflügelbau an der Königinstraße 107 errichten, betreten durch einen von ionischen Doppelsäulen umstandenen Ehrenhof (Arz 2016, S. 46; Zuber 1984, S. 79). Auf dem einstigen Zoogelände entstand 1927 die Universitätsreitschule, gegründet „zur Ertüchtigung der Jugend und Verhinderung zu frühen Alterns“ (Arz 2016, S. 48); daneben baute Josef Wiedemann für die aus Berlin übergesiedelte Allianz die Generaldirektion an der Königinstraße 28, die Bundeskanzler Konrad Adenauer 1954 eröffnete (Arz 2016, S. 49). 1934 kam die Engländerin Unity Mitford nach München, um eine Schule in der Königinstraße 121 zu besuchen, und geriet in Hitlers Umfeld (Smith 2009, S. 144). An der Ecke Ohmstraße steht Martin Dülfers Jugendstil-Mietshaus Nr. 85 (Arz 2016, S. 111), an dem im Juli 2018 das erste Münchner Erinnerungszeichen für Opfer des NS-Regimes angebracht wurde – für Franz und Tilly Landauer.

Heute

Der Maxvorstadt-Abschnitt ist heute eine ruhige, grüne Randstraße, deren Südende von Sicherheitsvorkehrungen geprägt ist: Vor dem Generalkonsulat ist die Einfahrt von der Von-der-Tann-Straße für Autos gesperrt, Poller, Zaun und Polizeiposten bestimmen das Bild. Gegenüber öffnet sich der Englische Garten mit dem Schwabinger Bach, der als Fortsetzung des Köglmühlbachs unter der Von-der-Tann-Straße in den Park stürzt (Schiermeier 2012, S. 16), und dem beliebten Kiosk Milchhäusl mit Bio-Imbiss und Mini-Biergarten (Arz 2018, S. 141). Hinter Vorgärten folgen die Villen und Palais der Schönfeldvorstadt, genutzt von der LfA Förderbank Bayern, Behörden und Studentenverbindungen; an der Nr. 43 lockt das Café Königin43 (Arz 2018, S. 135). Parallel verläuft im Park der Freiherr-von-Pechmann-Weg, an der Veterinärstraße liegen das klassizistische Tor von 1790 und der Schlangenbrunnen vor dem Tierklinik-Areal, dessen Zukunft nach dem Vergleich von 2024 zwischen Denkmalerhalt und Neubau für die Physik der LMU ausgehandelt wird. Die Buslinie 100 (Museumslinie) hält an der Station „Königinstraße“ (Liedtke 2018, S. 89).

Nördlich der Schackstraße wandelt sich die Straße zur Schwabinger Konzernadresse: Mit der Generaldirektion der Allianz (Nr. 28) und dem Hauptgebäude der Munich Re (Nr. 107) ist sie nach Wikipedia die einzige deutsche Straße mit gleich zwei Sitzen von DAX-Unternehmen; die Versicherungsgebäude zwischen Königin-, Thieme-, Martius-, Leopold- und Giselastraße verbindet ein rund 1.000 Meter langes, nicht öffentliches Tunnelsystem, das zugleich als Kunstgalerie dient (Arz 2016, S. 48). Dazwischen liegt die Universitätsreitschule mit dem Café Reitschule, von dem aus man in die Reithalle blickt (Arz 2016, S. 49; Arz 2018, S. 134); an der Ecke Thiemestraße spendet seit 1956 ein lächelndes Bronzemädchen von Augustin Lohr aus einer Muschelschale Wasser (Arz 2016, S. 46). Die Westseite säumen Gründerzeit- und Jugendstil-Mietshäuser, bis die Straße an der Maria-Josepha- und Mandlstraße am Rand des Ensembles Altschwabing endet.

Adressen

Wichtige
Hausnummern.

№ 01 · Königinstr. / Von-der-Tann-Str.

Prinz-Carl-Palais

Frühklassizistisches Palais, Karl von Fischer, 1804–1806

Für Abbé Pierre de Salabert „an der Grenze zum Englischen Garten, wo einst die Königinstraße begann“ errichtet, 1825 Wohnsitz Prinz Carls, 1876–1918 Österreichisch-Ungarische Gesandtschaft, 1937 von Fritz Gablonsky zum Gästehaus für Mussolini umgebaut (Arz 2018, S. 22). Seit 1970 steht es auf der Decke des Altstadtringtunnels, seit 1968 ist es repräsentativer Dienstsitz des Ministerpräsidenten (Arz 2018, S. 24). Amtliche Adresse: Franz-Josef-Strauß-Ring 5.

№ 02 · Königinstr. 5

Amerikanisches Generalkonsulat

Nachkriegsmoderne, Sep Ruf, 1957–1959

Zwei frei gestellte Flachdachbauten, das Hauptgebäude über einer offenen Stützenreihe aufgeständert – Sep Rufs eigenständige Überarbeitung eines Normentwurfs von Skidmore, Owings & Merrill; Baudenkmal. Hier standen das Generalkommando des bayerischen Heeres, ab 1898 Büros des Innenministeriums (Arz 2018, S. 21), und das Atelier Elvira, das im April 1944 den Bomben zum Opfer fiel (Arz 2018, S. 24; Liedtke 2013, S. 25). Seit 1985 umzäunt, die Straße ist hier für Autos gesperrt.

№ 03 · Königinstr. / Von-der-Tann-Str. (hist.)

Hof-Atelier Elvira

Jugendstil, August Endell, 1898 (zerstört 1944)

Anita Augspurg und Sophia Goudstikker eröffneten 1887 „schräg gegenüber dem Prinz-Carl-Palais“ in der Von-der-Tann-Straße 15 ihr Fotostudio; Goudstikker wurde als erste Frau Königlich Bayerische Hofphotographin (Liedtke 2013, S. 24). Endells Neubau mit dem 13 mal sieben Meter großen Drachenornament – „Polypenrokoko“ spotteten Kritiker – galt als erster markanter Jugendstilbau Münchens; 1937 wurde das Ornament abgeschlagen (Arz 2018, S. 24; Stephan 2013, S. 112). Zum Atelier gehörte ein Wohnhaus an der Königinstraße 3a.

№ 04 · Königinstr. 6

Eingang Englischer Garten, Schwabinger Bach und Milchhäusl

Volkspark seit 1789; Kiosk mit Biergarten

Gegenüber dem Konsulat stürzt der Köglmühlbach unter der Von-der-Tann-Straße in den Englischen Garten und fließt als Schwabinger Bach weiter (Schiermeier 2012, S. 16); das Wiesenfeld reichte einst vom Prinz-Carl-Palais bis zur Baumschule am Ende der Schönfeldvorstadt (Schiermeier 2012, S. 19). Am Parkeingang liegt das Milchhäusl, der „äußerst beliebte Kiosk mit Bio-Imbiss und Mini-Biergarten“ (Arz 2018, S. 141). Verwaltungsmäßig gehört die Parkseite hier zum Bezirk Altstadt-Lehel.

№ 05 · Königinstr. 11

Palaisartiger Bau mit Privatpark

Klassizistischer Kern, 1913/14 umgebaut von Heilmann & Littmann

Eines der Anwesen, die den alten Villencharakter der Schönfeldvorstadt bewahren: im Kern klassizistisch, vom Büro Heilmann & Littmann neuklassizistisch überformt; Baudenkmal. Eine Aufnahme von 1906 zeigt die private kleine Parkanlage hinter dem Haus (Stephan 2013, S. 114).

№ 06 · Königinstr. 17

LfA Förderbank Bayern

Herrschaftliche Villa, Franz Deininger, 1907–1909

Stattlicher, palaisartiger Bau mit Natursteinfassade und großem Säulenbalkon; Baudenkmal. Von 1921 bis 1958 residierte hier das 1919 gegründete bayerische Landwirtschaftsministerium, bevor es in den NS-Bau an der Ludwigstraße 2 umzog (Arz 2018, S. 21). Heute Sitz der staatlichen Förderbank LfA.

№ 07 · Königinstr. 19

Felix Dahns Elternhaus

Villengrundstück der Schönfeldvorstadt, damals Königinstraße 9

Hier wuchs der Schriftsteller und Rechtshistoriker Felix Dahn von 1835 bis 1850 auf. Sein rund 4.000 Quadratmeter großer Garten mit Kegelbahn, Treibhäusern, Taubenschlag, Salettl und Springbrunnen reichte bis zur Kaulbachstraße und war Schauplatz nachgespielter Schlachten – Jahrzehnte vor „Ein Kampf um Rom“ (Bäumler/Fromm 2017, S. 18–19).

№ 08 · Königinstr. 23

Neubarockes Mietshaus

Ludwig Grothe, 1903/04

Reich gegliederter, stuckierter Bau aus der Zeit, als die Villenstraße um repräsentative Mietshäuser ergänzt wurde; Baudenkmal. Die Denkmalliste nennt als Nutzer das Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, heute ist hier der Sitz der BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft.

№ 09 · Königinstr. 27

Defregger-Haus

Deutsche Renaissance, Georg von Hauberrisser, 1893/94

Malerischer Rohbacksteinbau mit reichen Kalksteingliederungen, errichtet vom Architekten des Neuen Rathauses für den Tiroler Maler Franz von Defregger; Baudenkmal. Arz führt Defregger unter den prominenten Anwohnern der Straße (Arz 2018, S. 148). Nebenan (Nr. 29) eine Villa von Heilmann & Littmann (1903).

№ 10 · Freiherr-von-Pechmann-Weg

Pechmann-Weg am Parkrand

Fußweg zwischen Schönfeld- und Veterinärstraße, benannt 2000

Der Weg parallel zur Königinstraße erinnert seit dem 29. Januar 2000 an Wilhelm Freiherr von Pechmann, der 1941 gegen das Verbot protestierte, das Juden den Zutritt zum Englischen Garten untersagte. An dieses Verbot erinnert auch die Überlebende Gerty Spies, die im Mai 1945 als Erstes „den Englischen Garten“ suchte (Bäumler/Fromm 2017, S. 28–29).

№ 11 · Königinstr. 8–12 / Veterinärstr. 13

Tierärztliche Fakultät der LMU

Tierarzneischule seit 1790; Tor von Franz Thurn; Schlangenbrunnen von Lothar Dietz, 1958

1790 an der „Jesuiterwasch“ gegründet, 1914 als siebte Fakultät in die LMU eingegliedert, nach schweren Kriegsschäden bis 1965 wiederaufgebaut; erhalten ist das klassizistische Tor mit Dreiecksgiebel von 1790 (Arz 2018, S. 29), das zwei Schlangen in einer Schale zeigt (Schiermeier 2012, S. 31). Um die Klinikbauten an der Königinstraße wurde bis 2024 gestritten; der Vergleich sieht Erhalt und Wiederaufbau vor.

№ 12 · Königinstr. 43

Königin43

Café-Restaurant; 1927 Pension

Heute ein Café-Restaurant mit Frühstück und Mittagstisch (Dienstag bis Sonntag tagsüber geöffnet), das Arz unter den Lokaltipps der Maxvorstadt führt (Arz 2018, S. 135). 1927 befand sich unter dieser Adresse die Pension, in der Hitlers Nichte Geli Raubal bei ihrer Ankunft zum Medizinstudium wohnte (Smith 2009, S. 142).

№ 13 · Königinstr. 28

Generaldirektion der Allianz

Pavillonanlage, Josef Wiedemann, 1953–1955 · Schwabing

Auf dem Gelände der Métivier-Villa von 1823 und des ersten Münchner Zoos (1863–1870) errichtet (Arz 2016, S. 47); die Allianz verlegte 1954 ihre Generaldirektion von Berlin nach München, Konrad Adenauer eröffnete den Bau (Arz 2016, S. 49). Fünf verglaste Pavillons öffnen sich über einen Garten zum Englischen Garten; Baudenkmal.

№ 14 · Königinstr. 34

Universitätsreitschule

Neuklassizistischer Flügelbau, Eugen Hönig und Carl Söldner, 1927 · Schwabing

Im September 1927 eröffnet, wo zuvor der Bärenzwinger des Zoos stand; 1931 kaufte der Erfinder Hermann Anschütz-Kaempfe alle Anteile und stiftete die Schule der Universität (Arz 2016, S. 48–49; Schiermeier 2012, S. 31). Das Café Reitschule mit Blick in die Halle ist ein Gastroklassiker (Arz 2018, S. 134); heute kocht es griechisch.

№ 15 · Königinstr. 85

Dülfer-Haus mit Erinnerungszeichen

Jugendstil-Mietshaus, Martin Dülfer, 1904–1907 · Schwabing

Teil des Ensembles Ohmstraße; die Bauten zeigen, dass Dülfer sich langsam vom Jugendstil verabschiedete (Arz 2016, S. 111). Seit Juli 2018 erinnert hier das erste Münchner Erinnerungszeichen an Franz und Tilly Landauer, Opfer des NS-Regimes.

№ 16 · Königinstr. 107

Hauptgebäude der Munich Re

Vierflügelanlage, Oswald Bieber und Wilhelm Hollweck, 1911–1913 · Schwabing

Seit 1913 residiert die 1880 gegründete Münchener Rückversicherung hier in einem „schloßartigen Komplex“ (Zuber 1984, S. 79); den Ehrenhof mit ionischen Doppelsäulen beherrscht Georg Römers Schalenbrunnen aus Ruhpoldinger Marmor von 1913 (Arz 2016, S. 46). Gegenüber der Erweiterungsbau von 1963–1965 mit Brenningers Felsenbrunnen (Arz 2016, S. 48).

Personen

Wer hier
lebte und wirkte.

Maximilian I. Joseph

1756–1825 · erster König von Bayern

Seine Erhebung zum König am 1. Januar 1806 sollte der Straßenname von 1808 in Erinnerung halten (Arz 2018, S. 148); sein Erzieher Salabert baute am Südende das spätere Prinz-Carl-Palais.

Pierre de Salabert

1734–1807 · Abbé, Minister und Prinzenerzieher

Erwarb Wallgrundstücke vor der Stadt und ließ sich 1804–1806 „wo einst die Königinstraße begann“ sein Palais errichten; seinen Garten, den heutigen Finanzgarten, legte er mit Mannlich an (Arz 2018, S. 22; Bäumler/Fromm 2017, S. 11).

Karl von Fischer

1782–1820 · Architekt

Entwarf mit 21 Jahren das Palais Salabert, sein Erstlingswerk und ein Musterbeispiel des Münchner Frühklassizismus (Arz 2018, S. 22).

Prinz Carl von Bayern

1795–1875 · Feldmarschall, Namensgeber des Palais

Erhielt das Palais 1825 von seinem Bruder Ludwig I. und bewohnte es bis zu seinem Tod; Métivier erweiterte es für ihn (Arz 2018, S. 22; Stephan 2013, S. 110).

Friedrich Ludwig von Sckell

1750–1823 · Gartenkünstler

Erkannte in der Isarböschung nahe der heutigen Königinstraße die ideale Grenze des Englischen Gartens und bestimmte so den Verlauf der Parkkante (Arz 2018, S. 6).

Felix Dahn

1834–1912 · Schriftsteller, Rechtshistoriker

Wuchs 1835–1850 im Elternhaus Königinstraße 9 (heute 19) auf und beschrieb dessen Garten in seinen Lebenserinnerungen (Bäumler/Fromm 2017, S. 18–19; Stephan 2013, S. 32).

Franz von Defregger

1835–1921 · Maler

Für den Tiroler Genre- und Historienmaler baute Georg von Hauberrisser 1893/94 das Backsteinhaus Königinstraße 27; Arz nennt ihn unter den Anwohnern (Arz 2018, S. 148).

Klara Ziegler

1844–1909 · Hofschauspielerin

Vermachte ihre Villa am Englischen Garten einer Stiftung, die dort 1910 das erste Theatermuseum der Welt eröffnete; die Villa wurde im Krieg zerstört (Arz 2018, S. 21, 148).

Anita Augspurg und Sophia Goudstikker

1857–1943 und 1865–1924 · Fotografinnen, Frauenrechtlerinnen

Betrieben ab 1887 das Atelier Elvira an der Ecke zur Königinstraße, heute Standort des US-Generalkonsulats (Liedtke 2013, S. 24; Arz 2018, S. 24).

Emma Haushofer-Merk

1854–1925 · Schriftstellerin, Frauenrechtlerin

Verbrachte ihr ganzes Leben in der Schönfeldvorstadt und wohnte von 1902 bis 1925 an der Königinstraße 10 (Bäumler/Fromm 2017, S. 74, 100).

Geli Raubal

1908–1931 · Nichte Adolf Hitlers

Wohnte nach ihrer Ankunft zum Medizinstudium 1927 zunächst in einer Pension in der Königinstraße 43 (Smith 2009, S. 142).

Wilhelm Freiherr von Pechmann

1859–1948 · Bankier, evangelischer Kirchenpolitiker

Protestierte 1941 gegen das Verbot, das Juden den Englischen Garten versperrte; der Weg am Parkrand trägt seit 2000 seinen Namen (Bäumler/Fromm 2017, S. 29).

Sep Ruf

1908–1982 · Architekt

Überarbeitete den Normentwurf von Skidmore, Owings & Merrill zu einem eigenständigen Bau und errichtete 1957–1959 das US-Generalkonsulat, Königinstraße 5 (Arz 2018, S. 24).

Carl von Thieme

1844–1924 · Versicherungsmanager

Gründete 1880 die Münchener Rück und 1890 die Allianz mit; die Munich Re bezog 1913 ihren Sitz an der Königinstraße 107 (Zuber 1984, S. 79; Arz 2016, S. 46).

Chronik

Königinstraße in Daten

1789

Karl Theodor ordnet den Englischen Garten an; Sckell legt die Parkgrenze an die Isarböschung nahe der heutigen Königinstraße.

1790

Gründung der „Thier-Arzney-Schule“ an der Jesuiterwasch, Tor von Franz Thurn.

1795

Parzellierung des Schönfelds; das Villenviertel erhält den Namen „Auf dem Schönfeld“.

1804–1806

Karl von Fischer baut das Palais Salabert, das spätere Prinz-Carl-Palais.

1808

Benennung als Königinstraße zur Erinnerung an die Königswürde von 1806.

1825

Ludwig I. schenkt das Palais seinem Bruder Prinz Carl.

1863

23. Juli: Münchens erster Tierpark öffnet an der Wiesenstraße (heute Nr. 28); er schließt 1870.

1875/1877

Die nördliche Wiesenstraße wird mit der Königinstraße vereinigt; der alte Name erlischt 1877.

1898

August Endells Hof-Atelier Elvira an der Ecke Von-der-Tann-/Königinstraße entsteht.

1937

Verbreiterung der Von-der-Tann-Straße, Abriss des Palais-Anbaus, Umbau zum Gästehaus für Mussolini; das Elvira-Drachenornament wird abgeschlagen.

1941

Juden wird der Zutritt zum Englischen Garten verboten; Pechmann protestiert.

1944

Bombenangriffe zerstören das Atelier Elvira, die Ziegler-Villa und große Teile der Tierklinik.

1957–1959

Sep Ruf baut das US-Generalkonsulat, Königinstraße 5.

1970

Bau des Altstadtringtunnels unter dem Prinz-Carl-Palais; 1971 gründet sich die Aktion Maxvorstadt.

2000

29. Januar: Einweihung des Freiherr-von-Pechmann-Wegs am Parkrand.

2024

Vergleich um die Tierklinik: Erhalt und Wiederaufbau statt Abriss für den Physik-Campus.

„
„Erster freier Ausgang. Ich suchte nicht mein vor Jahren verlassenes Heim. Ich suchte den Englischen Garten. Kein schwarz-gelbes Schild mehr, nichts mehr verboten. Sogar die Bänke durften auch wir Juden jetzt wieder benützen.“
Gerty Spies über ihre Rückkehr aus Theresienstadt im Mai 1945, „Drei Jahre Theresienstadt“ – zitiert nach Bäumler/Fromm 2017, S. 29
Literatur & Quellen

Zum
Weiterlesen.

  • / 01Arz 2018, S. 6, 15, 21, 22, 24, 29, 42, 134, 135, 141, 148 · Maxvorstadt. Reiseführer für MünchnerHauptquelle für Schönfeldvorstadt und Sckells Parkgrenze, Prinz-Carl-Palais, Generalkommando, Atelier Elvira und Generalkonsulat, Königinstraße 17, Tierärztliche Fakultät, Tunnelpläne und die Namenserklärung.
  • / 02Arz 2016, S. 46–49, 111, 155 · Schwabing. Reiseführer für MünchnerLiefert den Schwabinger Abschnitt: ersten Münchner Zoo an der Wiesenstraße, Munich Re, Universitätsreitschule, Allianz, Dülfer-Haus und die Wiesenstraßen-Angabe.
  • / 03Bäumler/Fromm 2017, S. 10, 11, 16, 18–19, 28–29, 74, 100 · Topographie und Erinnerung. Erkundungen der MaxvorstadtGartengeschichte der Schönfeldvorstadt mit Salabert, Kaulbach und Felix Dahns Garten an der Königinstraße, die Frauenbewegung, Emma Haushofer-Merk sowie das NS-Parkverbot, Pechmann und das Gerty-Spies-Zitat.
  • / 04Bäumler u. a. 2015, S. 16–17 · Die Maxvorstadt. Historische Betrachtungen zu einem KulturViertelBelegt die Pläne für einen Tunnel Königin-/Leopoldstraße und den Altstadtringtunnel unter dem Prinz-Carl-Palais.
  • / 05Stephan 2013, S. 20, 32, 110–114 · Maxvorstadt. Zeitreise ins alte MünchenHistorische Aufnahmen und Texte zu Jesuiterwäsche, Schönfeld, Prinz-Carl-Palais, Atelier Elvira und den Villen der Königinstraße um 1906/1911.
  • / 06Liedtke 2013, S. 24–25 · 111 Orte in München, die Geschichte erzählenPorträtiert das Atelier Elvira und seine Zerstörung 1944 auf dem heutigen Konsulatsgrundstück.
  • / 07Liedtke 2018, S. 89, 230 · 111 Orte in München auf den Spuren der Nazi-ZeitNennt Fritz Gablonsky als Architekten des NS-Umbaus des Prinz-Carl-Palais und die Haltestelle Königinstraße.
  • / 08Köpf 2005, S. 116 · Der Königsplatz in MünchenBelegt Hitlers Besuch bei Mussolini im Prinz-Carl-Palais 1937.
  • / 09Smith 2009, S. 142, 144 · Nur in MünchenNennt Geli Raubals Pension in der Königinstraße 43 und Unity Mitfords Schule in der Königinstraße 121.
  • / 10Schiermeier 2012, S. 16, 19, 30, 31, 137 · Münchner Stadtbäche. Reiseführer zu den Lebensadern einer StadtBeschreibt Köglmühlbach, Palaisbächl und Schwabinger Bach am Straßenanfang sowie Maillot-Villa, Zoo, Veterinärschule und Reitschule.
  • / 11Zuber 1984, S. 79 · Der Alte Nördliche Friedhof. Ein Kapitel Münchner KulturgeschichteErwähnt beim Grab Carl Thiemes den „schloßartigen Komplex“ der Münchner Rück an der Königinstraße 107 seit 1913.

Online-Quellen