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Englischer
Garten

Einer der größten innerstädtischen Parks der Welt, größer als der Central Park. 1789 von Graf Rumford als Volksgarten angelegt, ab 1804 von Friedrich Ludwig von Sckell zum Landschaftsgarten ausgebaut. An seiner Westflanke endet das Univiertel.

1789 · Anlage Rumford1804–1823 · Sckell375 ha · FlächeVeterinärstr. · Westgrenze

Volksgarten zwischen Aufklärung und Landschaftsstil

1789 ordnete Kurfürst Karl Theodor auf Vorschlag von Benjamin Thompson (späterer Graf Rumford) die Anlage eines Volksgartens auf der Hirschau an. Es war ein politisches Statement der Aufklärung: ein Garten für das Volk, kein Hofgarten, kein adeliger Park. Ab 1804 übernahm Friedrich Ludwig von Sckell die Gestaltung und schuf den 375 Hektar großen Landschaftsgarten in seiner heutigen Form: Wiesen, Bachläufe, lichte Baumgruppen, der Kleinhesseloher See, der Monopteros, das chinesische Turmrestaurant — eine Komposition, die noch nach 200 Jahren funktioniert.

Westflanke an der Maxvorstadt

Die Westflanke des Englischen Gartens bildet die nordöstliche Grenze des Univiertels. Vom Akademiebau und Siegestor sind es wenige Schritte in den Park. Die Königinstraße trennt formal die Maxvorstadt vom Garten; die Veterinärstraße führt direkt zu den Universitätsinstituten. Im Park: rund 60 Bäche und Wasserläufe, davon der Eisbach mit seiner berühmten Surfwelle nahe dem Haus der Kunst.

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Die anderen Bauten des Areals — Galerien, Museen, Klassizismus, Industriegeschichte.

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