Viertel / Straßen / Ludwigstraße

Ludwig­straße

Ludwigs I. Prachtstraße vom Odeonsplatz zum Siegestor: Klenzes Palastfassaden im Süden, Gärtners Rundbogenbauten im Norden – mit Staatsbibliothek, Ludwigskirche und Universität.

1,0 kmLänge
1822Benennungsjahr
152 mFront der Staatsbibliothek, des größten Blankziegelbaus Deutschlands
1850Einweihung des Siegestors

Namensherkunft

Die Straße trägt den Namen ihres Urhebers, des Kronprinzen und späteren Königs Ludwig I. (1786–1868). Sein Vater Maximilian I. Joseph bestimmte am 13. August 1822 aus Anlass von Ludwigs Namens- und Geburtsfest am 25. August und auf dessen Wunsch, dass die „Alte Schwabingerstraße“ künftig „Ludwigstraße“ heißen solle. Im Erlass heißt es, Seine Majestät fänden sich bewogen, „der breiten Straße, welche sich vor dem ehemaligen Schwabingerthore gebildet hat, und woran bereits mehrere Häuser erbaut sind, den Namen ‚Ludwigs-Strasse‘ beizulegen“ (Bäumler/Fromm 2017, S. 38 und 47). Damit machte der regierende König schon früh öffentlich, wie eng die Straßenanlage mit dem Thronfolger verbunden war.

Der Vorläufer war die gewundene Schwabinger Landstraße, die vom Schwabinger Tor zwischen Residenz und Theatinerkirche in das Dorf Schwabing führte. Für den neuen Boulevard wurde sie nach Osten verlegt, verbreitert und begradigt, sodass die Achse genau auf die spätere Feldherrnhalle zielte (Arz 2018, S. 9); heute lebt sie, so Stephan, „in stark veränderter Form“ in der Ludwigstraße fort (Stephan 2013, S. 10). Die Stadtgeschichte-Datenbank verzeichnet für 1818 die Genehmigung einer „äußeren Schwabingerstraße“ und nennt als Erstnennung des neuen Namens den 8. August 1822; anfangs zählte auch ein Stück der heutigen Fürstenstraße zur Ludwigstraße.

Verwirrend für heutige Leser: Zwischen 1812 und 1826 hieß bereits ein Teilstück der heutigen Gabelsbergerstraße „Ludwigstraße“ (Arz 2018, S. 145). Auch die Hausnummern der Prachtstraße wurden später neu vergeben: Das Damenstiftsgebäude, im Plan von 1849 noch Ludwigstraße 14, ist heute Nr. 23 (Bäumler/Fromm 2017, S. 22), und das Haus Ludwigstraße 17b neben dem Siegestor trägt heute die Nummer 33 (Bäumler/Fromm 2017, S. 71). Ludwig selbst hatte den Anspruch, der dem Namen Gewicht gab, klar formuliert: Er wolle, so ein oft zitierter Satz, „aus München eine Stadt machen, daß niemand Deutschland kennen soll, der München nicht kennt“ (Large 2001, S. 12).

Geschichte

Vor dem Schwabinger Tor lagen um 1800 noch mehr als zehn Meter hohe Wälle, alte Wegerechte und verschachtelte Besitzverhältnisse (Huse 2009, S. 148). Einen ersten Entwurf lieferte Friedrich Ludwig von Sckell, der die neue Straße 1815 mit der Schwabinger Landstraße in einem Platz zusammenführen und mit Baumreihen ordnen wollte; architektonisch geformte Räume brachte erst Leo von Klenze ins Spiel, den Kronprinz Ludwig zum 1. Januar 1816 anstellte (Bäumler/Fromm 2017, S. 38). Im Mai 1816 begann Klenze mit den Entwürfen – in bewusster Abkehr von der lockeren, durchgrünten Bebauung Fischers und Sckells setzte er auf geschlossene Straßen- und Platzwände als Fortsetzung der Altstadt (Freitag 2013, S. 33). Das Schwabinger Tor verschwand, der Odeonsplatz wurde 1817 angelegt (Schiermeier 2012, S. 17), und Klenze musste in zähen Verhandlungen Schlüsselgrundstücke aufkaufen, um sie an bauwillige Investoren weiterzugeben (Freitag 2013, S. 35). Zu den Ersten gehörte ausgerechnet Ludwigs verhasster Schwager Eugène de Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg, dessen Palais Klenze 1817–1821 nach dem Vorbild des römischen Palazzo Farnese errichtete – Maßstab für die ganze Straße (Arz 2018, S. 23). Zur Lage: Der Odeonsplatz mit der Feldherrnhalle gehört zur Altstadt (Stephan 2013, S. 49), die eigentliche Ludwigstraße mit allen Hausnummern bis zum Siegestor dagegen zum Stadtbezirk 3 Maxvorstadt, dessen Grenze zur Altstadt hier am Odeonsplatz verläuft (Arz 2018, S. 15).

Klenzes Südteil sollte eine vornehme Wohnstraße werden. Er entwarf die Fassaden, den Grundriss bestimmten Bauherr und Baumeister; Ludwig aber verlangte selbst für Bürgerhäuser ein palastartiges Erscheinungsbild. Klenzes Einwand, „München sey nicht Rom und Herr Meyer, für den das Haus errichtet wird, kein Farnese oder Pitti“, beeindruckte ihn nicht: „Die Fenster weiter auseinander, lieber Klenze, ohne welche das Große nicht großartig“ (Huse 2009, S. 148 f.). Klenze behalf sich, indem er mehrere Häuser hinter einer gemeinsamen Palastfassade zusammenfasste (Freitag 2013, S. 39). Die Nachfrage blieb dennoch aus: 1831 standen in der Maxvorstadt rund 1.500 Wohnungen leer (Arz 2018, S. 12), und eine englische Besucherin notierte, viele schöne Gebäude in der „Ludwigs Strasse“ seien unbewohnt und für eine Kleinigkeit zu haben (Bäumler/Fromm 2017, S. 39). Mit dem Kriegsministerium (Nr. 14), ab 1822/23 errichtet, kam der Wendepunkt: Von nun an wurden an der Straße nur noch Stiftungen und staatliche Institutionen angesiedelt (Bäumler/Fromm 2017, S. 39). Die ursprünglich nur auf etwa ein Drittel ihrer heutigen Länge angelegte Straße wurde nach Norden verlängert; das Kriegsministerium war der letzte von Klenze entworfene Bau, zwei Jahre später musste er die künstlerische Leitung abgeben (Freitag 2013, S. 40). 1828 begann Klenze noch das Herzog-Max-Palais für den Schwager des Königs – das Geburtshaus der späteren Kaiserin Elisabeth (Arz 2018, S. 25).

Der neue Mann hieß Friedrich von Gärtner. 1826 hatte Ludwig seinen römischen Kunstagenten Martin von Wagner beauftragt, einen Architekten zu suchen, „der mit Klenze in die Schranken treten kann“ (Arz 2018, S. 10); 1827 übertrug er Gärtner mit der Hof- und Staatsbibliothek die Fortsetzung der nördlichen Ludwigstraße (Freitag 2013, S. 61). Klenze stichelte gegen das „architektonische Liebchen des Augenblicks“; mit Gärtners Rundbogenstil kam es zum Stilwechsel (Freitag 2013, S. 41) – vom Hochklassizismus des Südteils zum „italo-romanischen“ Nordteil (Stephan 2013, S. 37). Für die Bibliothek erwog Gärtner zunächst den Königsplatz, dann die Luisenstraße, ehe man sich – wohl aus symbolischen Gründen – für die Ludwigstraße entschied (Bäumler u. a. 2015, S. 32). Der König strich die Pläne zusammen, bis nur noch eine Front „ohne Vorsprung, ohne Säule, ohne Portikus“ übrig blieb – Gärtner sprach von einer „langweiligen Bücherkaserne“ (Huse 2009, S. 149). Der Bibliothekar Johann Andreas Schmeller spottete 1836, böse Zungen raunten, der Bau diene nur dazu, „ein gutes Stück der neuen großartigen Straße, welche des Königs Namen trägt“, auszufüllen (Huse 2009, S. 150). Mit 152 Metern Länge wurde die 1843 eröffnete Staatsbibliothek der größte Blankziegelbau Deutschlands (Arz 2018, S. 40). Gegenüber entstand mit der Salinenadministration (1838–1843) Bayerns erster reiner Verwaltungsbau (Huse 2009, S. 152), daneben Blindeninstitut und Damenstift (Köpf 2005, S. 40).

Gärtners erste Arbeit an der Straße war die Ludwigskirche (1829–1843/44), in der Sichtachse der damaligen Löwenstraße, heute Schellingstraße (Stephan 2013, S. 42). Ludwig schoss 100.000 Gulden aus seiner Privatkasse zu, verlangte aber, dass die Stadt den Rest trage; der Magistrat lehnte ab, bis der König mit der Verlegung von Universität und Regierungssitz drohte (Arz 2018, S. 38). Bürgermeister Jakob Klar hatte schon 1829 kritisiert, der König wolle Paläste bauen, wo doch Wohnungen dringend gebraucht würden; die Kirche stehe inmitten von Wiesen, „wo man nur den Schafen predigen“ könne (Köpf 2005, S. 39). Die Kosten führten 1835 zum Bankrott der Stadtgemeinde (Stephan 2013, S. 96). Als Ludwig das Jüngste Gericht von Peter Cornelius sah, das zweitgrößte Altarfresko der Welt, tobte er: „Kurz und gut, Klenze, ich sage Ihnen, diese Arbeit ist eine wahre Sauerei“ (Arz 2018, S. 38). Nördlich davon wuchs das akademische Forum: Die 1826 von Landshut nach München verlegte Universität bezog 1840 Gärtners Hauptgebäude (Stephan 2013, S. 40); gegenüber setzte er Max-Joseph-Stift und Georgianum deutlich von der Straße zurück und schuf so den Rahmen für das Siegestor (Stephan 2013, S. 41). Das Georgianum war auf ausdrücklichen Wunsch Ludwigs direkt gegenüber der Universität platziert worden (Arz 2018, S. 29).

Die beiden Enden der „via triumphalis“ entwarf ebenfalls Gärtner. Für den südlichen Abschluss stand 1836 fest, dass eine Loggia mit drei Bögen nach dem Vorbild der Florentiner Loggia dei Lanzi entstehen sollte; Ludwig ehrte darin die Feldherren Tilly und Wrede, legte 1841 den Grundstein und weihte die Feldherrnhalle 1844 ein (Bäumler/Fromm 2017, S. 40). Das Siegestor, ab 1843 nach dem Vorbild des Konstantinsbogens errichtet und dem bayerischen Heer gewidmet, vollendete nach Gärtners Tod 1847 sein Schüler Eduard Metzger; zur Einweihung am 15. Oktober 1850 erschien der inzwischen abgedankte Stifter nicht (Arz 2018, S. 30). Die Revolution von 1848 hatte die Straße unmittelbar erreicht: Im Damenstiftsgebäude wohnten zwei Minister des verhassten „Lola-Ministeriums“; als die Menge Fenster einwarf, versteckten sie sich in einem Keller unter dem Gartenhügel, versorgt vom Hausmeister (Bäumler/Fromm 2017, S. 22 f.). Das Ergebnis des königlichen Ehrgeizes war ein „städtebauliches Gesamtkunstwerk von europäischem Rang“ (Arz 2018, S. 57), aber auch eine Straße ohne Läden – auf ausdrücklichen Wunsch Ludwigs –, „eine Straße im Nirgendwo, die nirgendwohin führte“; München sei, spottete Heinrich Heine, „ein Dorf, in dem Paläste stehen“ (Arz 2018, S. 11). Der Kulturhistoriker Wilhelm Heinrich Riehl sah in ihr nur eine „Paradestraße“ (Bäumler u. a. 2015, S. 32).

Mit Leben füllte sich die Straße erst allmählich. Theodor Lessing erinnerte sich an die Jahrhundertwende, als „der bukolische Hirt seine Herde über die Ludwigstraße“ trieb und vor der Feldherrnhalle zwischen den Pflastersteinen Kuhblumen wucherten (Bäumler/Fromm 2017, S. 134). Hans Brandenburg sah in ihr die „königliche Repräsentation der klassischen Kunststadt“, in der Schellingstraße dagegen die „Welt des Volkes, der kleinen Leute“ (Bäumler u. a. 2015, S. 36). 1870 zog das Maximiliansgymnasium in den Mittelbau des Damenstiftsgebäudes (Arz 2016, S. 61), 1894 die Schriftstellerin Carry Brachvogel zu ihrer Mutter in die Ludwigstraße 17b, direkt neben das Siegestor (Bäumler/Fromm 2017, S. 71), wo sie ihren „Teetisch am Siegestor“ hielt (Bäumler u. a. 2015, S. 35). Am 31. Juli 1888 gerieten beim Festzug der Zentenarfeier für Ludwig I. acht Elefanten des Zirkus Hagenbeck in der Ludwigstraße in Panik; die Bilanz waren vier Tote und Dutzende Verletzte (Liedtke 2013, S. 136). In den Revolutionsmonaten 1919 wurde die Straße zur Bühne: Ricarda Huch begegneten dort nach dem Mord an Eisner Gruppen aus den Arbeitervororten mit „unverhohlener Drohung“ (Large 2001, S. 138), und am 1. Mai 1919 marschierte die Brigade Ehrhardt mit dem Hakenkreuz auf dem Stahlhelm durch die Ludwigstraße auf die Feldherrnhalle zu (Large 2001, S. 157). Oskar Maria Graf fand nach der Niederschlagung der Räterepublik auf der Ludwigstraße „das elegante Volk“ vor (Bäumler/Fromm 2017, S. 139).

Im ehemaligen Kriegsministerium, Ludwigstraße 14, saß seit 1919 das Kommando des Reichswehr-Wehrkreises VII unter General Otto von Lossow (Weyerer 1993, S. 132). Am 9. November 1923 besetzten es Bewaffnete der „Reichskriegsflagge“ unter Ernst Röhm, die Fahne hielt Heinrich Himmler (Weyerer 1993, S. 209); zwei Putschisten starben hier (Köpf 2005, S. 60). Am 10. Mai 1933 zog der Fackelzug zur Bücherverbrennung von der Universität zum Königsplatz (Liedtke 2018, S. 36). Für die Verbreiterung der Von-der-Tann-Straße als Zufahrt zum Haus der Deutschen Kunst ließen die Nationalsozialisten 1937 die gesamte Klenze-Bebauung zwischen Galerie- und Von-der-Tann-Straße abreißen; an ihre Stelle trat das „Zentralministerium“ in „vergröbertem Pseudo-Klassizismus“ (Stephan 2013, S. 100), gegenüber fiel das Herzog-Max-Palais unter dem Vorwand der „Baufälligkeit“ (Stephan 2013, S. 103). Am Nordende schob sich das von Oswald Bieber 1936–1939 errichtete „Haus des Deutschen Rechts“ vor das Siegestor (Liedtke 2018, S. 100) – „als Riegel“, wie Huse schreibt (Huse 2009, S. 216). Im Februar 1943 malten Hans Scholl, Willi Graf und Alexander Schmorell „Nieder mit Hitler“ an die Wände der Universität, am 18. Februar warfen die Geschwister Scholl ihre Flugblätter in den Lichthof (Liedtke 2018, S. 106). Und noch am 28. und 29. April 1945 ließ Gauleiter Paul Giesler im Zentralministerium Mitglieder der „Freiheitsaktion Bayern“ standrechtlich erschießen (Liedtke 2018, S. 150).

Bomben, Artilleriebeschuss und Straßenkämpfe beschädigten die Ludwigstraße 1944/45 schwer. Die Staatsbibliothek verlor fast 500.000 Bände und 85 Prozent ihrer Bausubstanz (Arz 2018, S. 40); 1952 konnte sie in den wiederhergestellten Gärtner-Bau zurückkehren (Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 74), 1966 folgte der Erweiterungsbau von Döllgast, Ruf und Kirsten, 1970 endete mit dem Südflügel die Wiederaufbauphase (Arz 2018, S. 40). St. Ludwig diente den Amerikanern bis 1949 als Garnisonskirche und wurde ab 1954 von Erwin Schleich wiederaufgebaut (Arz 2018, S. 38). Das Siegestor erhielt statt der Widmung an Ludwig I. die Inschrift von Wilhelm Hausenstein, seit 1972 steht die Quadriga wieder oben (Arz 2018, S. 30). Das Leuchtenberg-Palais wurde bis auf die Säulen mit dem Balkon abgerissen und in den 1960er-Jahren mit rekonstruierter Fassade neu gebaut (Arz 2018, S. 23), den Haslauer-Block errichtete Schleich 1960–1968 neu (Arz 2018, S. 25), und der Reichsbank-Rohbau wurde 1949–1951 für die Landeszentralbank vollendet (Liedtke 2018, S. 182). Die Verbreiterung der Von-der-Tann-Straße bereitete die Schneise des Altstadtrings vor, der den Stadtraum westlich der Ludwigstraße völlig neu ordnete (Stephan 2013, S. 59); sogar eine Untertunnelung zwischen Königin- und Ludwigstraße wurde diskutiert, bis Bürger mit der „Aktion Maxvorstadt“ gegensteuerten (Arz 2018, S. 15). Die Vorplätze der Universität wurden nach der Weißen Rose in Geschwister-Scholl-Platz und Professor-Huber-Platz umbenannt (Large 2001, S. 449). Von 1984 bis 1993 stand die Ludwigstraße auf der deutschen Tentativliste für das UNESCO-Welterbe; 1985–1994 wurde die Fassade der Ludwigskirche umfassend renoviert (Hempfer 1998, S. 12).

Heute

Die Ludwigstraße ist heute vor allem eine Straße der Wissenschaft und der Verwaltung. Im Süden residieren Ministerien, Bundesbank und Hauptstaatsarchiv, im Mittelteil die Staatsbibliothek, die täglich bis Mitternacht geöffnet ist (Arz 2018, S. 40), und im Norden die Ludwig-Maximilians-Universität mit ihren Instituten in den Gärtner-Bauten, der Universitätsbibliothek und dem Lichthof mit der DenkStätte Weiße Rose. Läden gibt es bis heute kaum – Ludwigs Verbot ist etwas, „was der Straße bis heute schadet“ (Arz 2018, S. 36); Treffpunkte sind die beiden Universitätsbrunnen, deren Grünanlagen die Stadt 1872 zum 400-jährigen Universitätsjubiläum anlegte (Bäumler/Fromm 2017, S. 7), und Studentencafés wie das CADU an der Ludwigstraße 24 (Arz 2018, S. 134). Das Siegestor, nach dem Chanson die Schwelle, hinter der „Schwabing anfängt“, wird längst als Wahrzeichen Schwabings wahrgenommen (Arz 2016, S. 8).

Unter der Straße fahren die U-Bahn-Linien U3 und U6 (Bahnhöfe Odeonsplatz und Universität), oben verkehren Buslinien; seit dem Bau des Altstadtrings wird der Hauptverkehr an der Von-der-Tann-Straße abgeleitet. Der Verkehr setzt den Fassaden zu: Der Westwind aus der Schellingstraße treibt Abgase und Reifenabrieb gegen die Kalksteinfront der Ludwigskirche (Hempfer 1998, S. 12). Mehrmals im Jahr gehört die Straße den Fußgängern – bei Fanfesten und beim Straßenfest Corso Leopold/Streetlife, das seit 2000 bis zum Odeonsplatz reicht (Arz 2016, S. 62). Die Ludwigstraße ist Teil des Ensembles „Ludwigstraße/Odeonsplatz“ in der Denkmalliste und Station des Kulturgeschichtspfads Maxvorstadt.

Adressen

Wichtige
Hausnummern.

№ 01 · Odeonsplatz

Feldherrnhalle

Loggia von Friedrich von Gärtner, 1841–1844

Optischer Beginn der Ludwigstraße, aber noch Altstadt: Nach dem Vorbild der Florentiner Loggia dei Lanzi für die Feldherren Tilly und Wrede errichtet, Grundstein 1841, Einweihung 1844 (Bäumler/Fromm 2017, S. 40). In der NS-Zeit Kultort mit Mahnmal für die Toten des Putsches von 1923 (Liedtke 2018, S. 62).

№ 02 · Odeonsplatz 4

Leuchtenberg-Palais

Stadtpalais von Leo von Klenze, 1817–1821; Neubau 1960er

Größtes Stadtpalais Münchens, für Eugène de Beauharnais nach dem Vorbild des Palazzo Farnese – Maßstab für die ganze Prachtstraße. 1944 zerstört, bis auf die Säulen mit dem Balkon abgerissen und von Hans Heid und Franz Simm mit rekonstruierter Fassade neu errichtet; heute Finanzministerium (Arz 2018, S. 23).

№ 03 · Ludwigstr. 2

Landwirtschaftsministerium (ehem. „Zentralministerium“)

NS-Neubau, 1938–1942

Anstelle der 1937 abgerissenen Klenze-Häuser zwischen Galerie- und Von-der-Tann-Straße errichtet, mit Tiefbunker; erster Hausherr war Gauleiter Paul Giesler (Arz 2018, S. 21). Am 28./29. April 1945 wurden hier Mitglieder der Freiheitsaktion Bayern erschossen; eine Tafel im Innenhof erinnert daran (Liedtke 2018, S. 231).

№ 04 · Ludwigstr. 6–10

Haslauer-Block („Ludwigpalais“)

Klenze-Fassade, 1827–1830; Neubau 1960–1968

Drei private Wohnhäuser hinter einer einheitlichen florentinischen Fassade, erkennbar nur an den drei Einfahrtstoren. Nach schweren Kriegsschäden abgetragen und von Erwin Schleich mit Klenzes Fassade, aber neuer Innenaufteilung neu errichtet; zeitweise Sitz der Hochschule für Politik (Arz 2018, S. 25).

№ 05 · Ludwigstr. 13

Bundesbank / einst Herzog-Max-Palais

Palais von Klenze, 1828–1830; Reichsbank-Neubau ab 1938

Im Herzog-Max-Palais wurde am 24. Dezember 1837 Elisabeth, die spätere Kaiserin „Sisi“, geboren (Liedtke 2013, S. 92). 1937 abgebrochen; der Reichsbank-Neubau von Heinrich Wolff blieb 1941 im ersten Stock stecken und wurde 1949–1951 vollendet (Liedtke 2018, S. 182). Eine Tafel erinnert an Sisi, nicht an den NS-Bau (Liedtke 2018, S. 183).

№ 06 · Ludwigstr. 14

Ehem. Kriegsministerium / Hauptstaatsarchiv

Klenze, 1824–1830; Wiederaufbau ab 1964

Klenzes letzter Bau an der Straße, Wendepunkt zur Ansiedlung staatlicher Institutionen (Bäumler/Fromm 2017, S. 39). Ab 1919 Wehrkreiskommando, am 9. November 1923 von Röhms „Reichskriegsflagge“ besetzt (Weyerer 1993, S. 132, 209). Seit 1967 Institut für Bayerische Geschichte und Teile des Hauptstaatsarchivs (Arz 2018, S. 26).

№ 07 · Ludwigstr. 16

Bayerische Staatsbibliothek

Friedrich von Gärtner, 1832–1843

152 m lang, 78 m tief, 24 m hoch: größter Blankziegelbau Deutschlands; die vier Sitzfiguren an der Freitreppe nennen die Münchner die „Heiligen Drei Könige“ (Arz 2018, S. 40). Gärtner selbst schimpfte über die „langweilige Bücherkaserne“ (Huse 2009, S. 149). Hier recherchierte Lion Feuchtwanger für „Jud Süß“ (Bäumler/Fromm 2017, S. 182).

№ 08 · Ludwigstr. 20

St. Ludwig (Ludwigskirche)

Pfarr- und Universitätskirche, Gärtner, 1829–1844

Neoromanische Basilika mit 71 m hohen Türmen im Blick der Schellingstraße; im Chor das Jüngste Gericht von Peter Cornelius, das Ludwig I. eine „wahre Sauerei“ nannte. Nach dem Krieg Garnisonskirche der US-Armee, ab 1954 von Erwin Schleich wiederaufgebaut (Arz 2018, S. 38).

№ 09 · Ludwigstr. 23

Damenstiftsgebäude / Bayerischer Verwaltungsgerichtshof

Gärtner, vollendet 1839

Mietwohnhaus für Staatsbedienstete; die Stiftsdamen zogen nie ein. 1848 versteckten sich zwei „Lola-Minister“ im Keller unter dem Gartenhügel; der Garten ist weitgehend erhalten (Bäumler/Fromm 2017, S. 22 f.). Ab 1870 Sitz des Maximiliansgymnasiums (Arz 2016, S. 61).

№ 10 · Ludwigstr. 25 und 27

Ehem. Blindeninstitut und Salinenadministration

Gärtner, 1833–1837 und 1838–1843

Zwei Gärtner-Bauten, heute von der LMU genutzt (Arz 2018, S. 36). Der Klinkerbau der Salinenadministration gilt als Bayerns erster reiner Verwaltungsbau und als Auseinandersetzung mit Hübschs Rundbogenstil und Schinkels Bauakademie (Huse 2009, S. 152).

№ 11 · Geschwister-Scholl-Platz 1

Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität

Gärtner, 1835–1840

1826 holte Ludwig I. die Universität aus Landshut nach München; 1840 bezog sie Gärtners Bau (Arz 2018, S. 36). Im selben Jahr zog auch die Universitätsbibliothek ein (Arz 2018, S. 37). Die beiden Schalenbrunnen auf den Vorplätzen speiste ein eigenes Brunnhaus (Schiermeier 2012, S. 22).

№ 12 · Geschwister-Scholl-Platz 1, Lichthof

DenkStätte Weiße Rose

Gedenkort im Lichthof der LMU

Am 18. Februar 1943 warfen Hans und Sophie Scholl Flugblätter in den Lichthof und wurden vom Hausmeister gefasst; am 22. Februar wurden sie hingerichtet (Liedtke 2018, S. 106). Nach dem Krieg erhielten die Vorplätze die Namen Geschwister-Scholl- und Professor-Huber-Platz (Large 2001, S. 449).

№ 13 · Professor-Huber-Platz 1–2

Georgianum und Max-Joseph-Stift

Gärtner, 1834–1841

Priesterseminar und Bildungsanstalt für Töchter höherer Beamter, deutlich von der Straße zurückgesetzt als Rahmen für das Siegestor (Stephan 2013, S. 41). Das Georgianum zog 1826 mit der Universität nach München und besitzt eine bedeutende Sammlung religiöser Kunst (Arz 2018, S. 29).

№ 14 · Ludwigstr. 28

Ehem. „Haus des Deutschen Rechts“

NS-Bau von Oswald Bieber, 1936–1939

Sitz von Hans Franks „Akademie für Deutsches Recht“, die hier die Gleichschaltung der Justiz betrieb; nach Kriegsschäden unverändert wiederaufgebaut, heute Seminargebäude und wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek der LMU (Liedtke 2018, S. 100 f.). Innen Fresken aus dem abgerissenen Herzog-Max-Palais (Stephan 2013, S. 106).

№ 15 · Ludwigstr. 33

Wohnhaus Carry Brachvogel (einst Nr. 17b)

Wohnblock, 1878–1890

Teil eines dreiteiligen Wohnblocks von drei Architekten, heute Universitätseinrichtungen (Arz 2018, S. 36). 1894 zog die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Carry Brachvogel hierher „direkt neben das Siegestor“ (Bäumler/Fromm 2017, S. 71) und führte ihren „Teetisch am Siegestor“ (Bäumler u. a. 2015, S. 35).

№ 16 · Nordende

Siegestor

Triumphbogen, Gärtner/Metzger, 1843–1850

Nach dem Konstantinsbogen, rund 24 m breit und 21 m hoch, dem bayerischen Heer gewidmet; nach dem Krieg vereinfacht wiederaufgebaut mit Hausensteins Inschrift „Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend“; Quadriga seit 1972 wieder oben (Arz 2018, S. 30).

Personen

Wer hier
lebte und wirkte.

Ludwig I.

1786–1868 · König von Bayern 1825–1848, Namensgeber

Initiator und strenger Bauherr der Straße, der Fassaden eigenhändig korrigierte; sein Reiterstandbild steht am Odeonsplatz (Bäumler/Fromm 2017, S. 35).

Maximilian I. Joseph

1756–1825 · erster König von Bayern

Gab der „Alten Schwabingerstraße“ 1822 zum Geburtstag seines Sohnes den Namen Ludwigstraße (Bäumler/Fromm 2017, S. 38).

Leo von Klenze

1784–1864 · Hofarchitekt

Plante ab 1816 Odeonsplatz und südliche Ludwigstraße; die Straße gilt als seine vermutlich bedeutendste städtebauliche Arbeit (Freitag 2013, S. 41).

Friedrich von Gärtner

1791–1847 · Architekt

Gestaltete ab 1827 den nördlichen Teil mit Staatsbibliothek, Ludwigskirche und Universität sowie Feldherrnhalle und Siegestor (Arz 2018, S. 57). Sein Wohnhaus stand an der Ludwigstraße 18 (Arz 2018, S. 36).

Eugène de Beauharnais

1781–1824 · Herzog von Leuchtenberg

Napoleons Stiefsohn und Ludwigs ungeliebter Schwager; sein Palais am Odeonsplatz war der erste Großbau der neuen Straße (Arz 2018, S. 23).

Herzog Max in Bayern

1808–1888 · Herzog, Vater der Kaiserin Elisabeth

Ließ sich 1828 von Klenze das Herzog-Max-Palais bauen, mit Singcafé und Zirkusarena im Hof (Liedtke 2013, S. 92).

Elisabeth („Sisi“)

1837–1898 · Kaiserin von Österreich

Am 24. Dezember 1837 im Herzog-Max-Palais an der Ludwigstraße geboren; die Münchner jubelten ihr zu, wenn sie vor dem Elternhaus vorfuhr (Liedtke 2013, S. 92).

Peter von Cornelius

1783–1867 · Maler

Schuf 1839/40 das Jüngste Gericht in St. Ludwig; der Streit mit dem König führte zum Bruch, Cornelius ging nach Berlin (Arz 2018, S. 38).

Johann Andreas Schmeller

1785–1852 · Germanist und Bibliothekar

Kritisierte in seinem Tagebuch die „darmartige“ Staatsbibliothek als Kulisse für die Königsstraße (Huse 2009, S. 150).

Carry Brachvogel

1864–1942 · Schriftstellerin, Frauenrechtlerin

Lebte ab 1894 in der Ludwigstraße 17b (heute 33) neben dem Siegestor und hielt dort einen literarischen Salon (Bäumler/Fromm 2017, S. 71; Bäumler u. a. 2015, S. 35).

Lion Feuchtwanger

1884–1958 · Schriftsteller

Schrieb mehrere Romane in der Staatsbibliothek und beschrieb ihre steinernen Sitzfiguren in „Erfolg“ (Bäumler/Fromm 2017, S. 182).

Otto von Lossow

1868–1938 · General

Befehligte ab 1921 vom Wehrkreiskommando Ludwigstraße 14 aus die Reichswehr in Bayern und paktierte mit den Rechtsradikalen (Weyerer 1993, S. 132).

Paul Giesler

1895–1945 · NSDAP-Gauleiter

Erster Hausherr des Zentralministeriums, ließ dort Ende April 1945 Widerständler der Freiheitsaktion Bayern erschießen (Arz 2018, S. 21).

Hans und Sophie Scholl

1918–1943 und 1921–1943 · Weiße Rose

Warfen am 18. Februar 1943 Flugblätter in den Lichthof der Universität und wurden vier Tage später hingerichtet (Liedtke 2018, S. 106).

Chronik

Ludwigstraße in Daten

1816

Kronprinz Ludwig stellt Leo von Klenze an; im Mai beginnen die Entwürfe für Odeonsplatz und Ludwigstraße.

1817

Anlage des Odeonsplatzes; Baubeginn des Leuchtenberg-Palais (bis 1821).

1822

Die „Alte Schwabingerstraße“ erhält zu Ludwigs Geburtstag den Namen Ludwigstraße.

1826

Ludwig I. verlegt die Universität von Landshut nach München.

1827

Friedrich von Gärtner übernimmt mit der Staatsbibliothek den nördlichen Teil der Straße.

1829

Grundsteinlegung der Ludwigskirche am Ludwigstag, 25. August.

1835

Die Kosten der Ludwigskirche treiben die Stadt in den Bankrott.

1840

Die Universität bezieht Gärtners Hauptgebäude.

1843

Eröffnung der Staatsbibliothek; Baubeginn am Siegestor.

1844

Einweihung der Feldherrnhalle und der Ludwigskirche.

1850

Einweihung des Siegestors am 15. Oktober – ohne den abgedankten Ludwig I.

1888

Elefantenpanik beim Festzug der Zentenarfeier: vier Tote.

1923

Am 9. November besetzen Putschisten unter Röhm das Wehrkreiskommando, Ludwigstraße 14.

1937

Abriss der Klenze-Häuser an der Von-der-Tann-Straße und des Herzog-Max-Palais.

1943

Am 18. Februar werden Hans und Sophie Scholl im Lichthof der Universität verhaftet.

1972

Die rekonstruierte Quadriga kehrt auf das Siegestor zurück.

„
„Das glänzendste und großartigste Beispiel der Art ist wohl die Ludwigstraße in München. Sie nimmt sich bei aller Schönheit im Einzelnen dennoch aus wie ein todtes akademisches Modell, nicht wie eine natürliche Straße.“
Wilhelm Heinrich Riehl, Die Familie, 1855 – zitiert nach Bäumler u. a. 2015, S. 32
Literatur & Quellen

Zum
Weiterlesen.

  • / 01Arz 2018, S. 9–12, 15, 21, 23, 25 f., 29 f., 36–40, 57, 134, 145 · Maxvorstadt. Reiseführer für MünchnerHauptquelle zu Planung, Einzelbauten, NS-Eingriffen und Wiederaufbau der Ludwigstraße.
  • / 02Arz 2016, S. 8, 61 f. · Schwabing. Reiseführer für MünchnerSiegestor als Schwelle nach Schwabing, Maximiliansgymnasium im Damenstift, Corso Leopold/Streetlife.
  • / 03Bäumler u. a. 2015, S. 32, 35 f. · Die Maxvorstadt. Historische Betrachtungen zu einem KulturViertelStandortsuche und Kritik an der Staatsbibliothek, Riehl-Zitat, Salon Carry Brachvogels.
  • / 04Bäumler/Fromm 2017, S. 7, 22 f., 35, 38–40, 47, 71, 134, 139, 182 · Topographie und Erinnerung. Erkundungen der MaxvorstadtHannelore Putz zu Ludwigs Planungen und zur Benennung 1822; Damenstiftsgarten 1848, Brachvogel, literarische Blicke auf die Straße.
  • / 05Freitag 2013, S. 33, 35, 39–41, 61 · Leo von Klenze. Der königliche ArchitektKlenzes Planung der südlichen und mittleren Ludwigstraße und der Übergang an Gärtner.
  • / 06Hempfer 1998, S. 12 · St. Ludwig in München. Renovierung, liturgisches Gerät, ParamenteAußenrenovierung der Ludwigskirche 1985–1994 und Verkehrsschäden.
  • / 07Huse 2009, S. 148–150, 152, 216 · Kleine Kunstgeschichte MünchensKonflikte zwischen König und Architekten, Staatsbibliothek, Salinenadministration, NS-Eingriffe.
  • / 08Köpf 2005, S. 39 f., 60 · Der Königsplatz in MünchenKosten und Kritik der Bauten Ludwigs I., Liste der Gärtner-Bauten, Putsch 1923.
  • / 09Large 2001, S. 12, 138, 157, 449 · Hitlers MünchenLudwigs Anspruch, Revolution 1919 auf der Ludwigstraße, Benennung der Universitätsplätze.
  • / 10Lauterbach/Grammbitter 2009, S. 74 · Das NSDAP-Parteizentrum in MünchenRückkehr der Staatsbibliothek 1952 und Kriegsverlust des Hauptstaatsarchivs an der Ludwigstraße.
  • / 11Liedtke 2013, S. 92, 136 · 111 Orte in München, die Geschichte erzählenHerzog-Max-Palais und Sisis Geburt, Elefantenpanik 1888.
  • / 12Liedtke 2018, S. 36, 62, 100 f., 106, 150, 182 f., 231 · 111 Orte in München auf den Spuren der Nazi-ZeitNS-Orte an der Straße: Bücherverbrennung, Haus des Deutschen Rechts, Reichsbank, Zentralministerium, Weiße Rose.
  • / 13Schiermeier 2012, S. 17, 22 · Münchner Stadtbäche. Reiseführer zu den Lebensadern einer StadtAnlage des Odeonsplatzes 1817 und Brunnhaus für die Universitätsbrunnen.
  • / 14Stephan 2013, S. 10, 37, 40–42, 49, 59, 96, 100, 103, 106 · Maxvorstadt. Zeitreise ins alte MünchenStilwechsel Klenze–Gärtner, akademisches Forum, NS-Abrisse und Altstadtring, historische Aufnahmen.
  • / 15Weyerer 1993, S. 132, 209 · München 1919–1933. Stadtrundgänge zur politischen GeschichteWehrkreiskommando Ludwigstraße 14 und seine Besetzung am 9. November 1923.

Online-Quellen