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Ludwigs­kirche

Gärtners erste Großkirche und Schlüsselwerk der bayerischen Romantik. 1844 geweiht. Mit dem zweitgrößten Altarfresko der Welt — Peter von Cornelius malte hier das Jüngste Gericht.

1829 · Baubeginn1844 · WeiheLudwigstr. 20 · AdresseGärtner · ArchitektCornelius · Fresko

Italienische Romanik in München

1829–1844 als katholische Pfarrkirche der ans Univiertel angeschlossenen Maxvorstadt-Gemeinde errichtet, ist die St. Ludwig Friedrich von Gärtners architektonisches Schlüsselwerk und der zentrale Sakralbau der Ludwigstraße. Stil: italienisch-romanisch, basilikales Grundrissmuster mit zwei flankierenden Türmen, polychrome Sandsteinfassade. Sie steht dem klassizistischen Königsplatz Klenzes als Pendant gegenüber — Romantik gegen Klassizismus.

Die Bauausführung lag in den Händen des Steinmetzmeisters Franz Höllriegel. 1836–1840 schuf Peter von Cornelius im Altarraum sein monumentales Fresko Das Jüngste Gericht: 19 Meter hoch, 11 Meter breit — das zweitgrößte Altarfresko der Welt nach Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle.

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