Denkmal
Weiße
Rose
Vor dem Hauptbau der LMU am Geschwister-Scholl-Platz erinnern Bodenpastillen mit ausgestreuten Flugblättern an die studentische Widerstandsgruppe Weiße Rose. Im LMU-Hauptbau die DenkStätte Weiße Rose.
Die Tat
Am Vormittag des 18. Februar 1943 verteilten Hans und Sophie Scholl in der LMU das sechste Flugblatt der Weißen Rose — einer studentischen Widerstandsgruppe um die Geschwister Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf und ihren Mentor, den Psychologieprofessor Kurt Huber. Sophie stieß einen letzten Stoß Flugblätter vom Lichthof-Geländer in den Innenhof. Der Hausmeister Jakob Schmid bemerkte sie, hielt sie fest, alarmierte die Gestapo. Verhaftung, vier Tage Schauprozess vor Roland Freisler, 22. Februar 1943: Hinrichtung im Gefängnis Stadelheim. Drei weitere Mitglieder folgten in den Tod.
Die Erinnerung
Der Platz vor dem LMU-Hauptbau heißt seit 1946 Geschwister-Scholl-Platz. Bodenpastillen im Pflaster bilden die ausgestreuten Flugblatt-Seiten nach — Bronzefaksimiles, die nicht zu übersehen sind. Im LMU-Hauptbau erinnert die DenkStätte Weiße Rose im Lichthof seit 1997 dauerhaft an die Gruppe (Eintritt frei, Mo–Fr).
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Die anderen Bauten des Areals — Galerien, Museen, Klassizismus, Industriegeschichte.