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Leuchten­berg-
Palais

Eines der ersten klassizistischen Großpalais Münchens. 1817–1821 von Leo von Klenze für Eugène de Beauharnais, den Stiefsohn Napoleons. Vorbild: Palazzo Farnese in Rom. Heute Bayerisches Staatsministerium der Finanzen.

1817–1821 · KlenzeOdeonsplatz 4 · AdresseBeauharnais · BauherrBayer. Finanzministerium · heute

Palazzo Farnese an der Briennerstraße

1817–1821 errichtet Leo von Klenze für Eugène de Beauharnais — Stiefsohn Napoleons, mit Augusta Amalie von Bayern verheiratet, ab 1817 Herzog von Leuchtenberg — eines der ersten Großpalais der Ludwigs-Stadterweiterung. Vorbild ist der Palazzo Farnese in Rom: dreigeschossig, mit Rustika-Sockel, geschossübergreifenden Kolossalpilastern und einer streng symmetrischen Fassade. Es ist ein Manifest des frühen Münchner Klassizismus — und Klenzes erstes monumentales Profanwerk in der Stadt.

Wechselvolle Nutzung

Nach dem Aussterben der Leuchtenbergs gelangte das Palais 1853 in den Besitz des bayerischen Staates. Im Bombenkrieg schwer beschädigt, nach 1945 in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Heute Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat.

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Die anderen Bauten des Areals — Galerien, Museen, Klassizismus, Industriegeschichte.

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