Viertel / Straßen

Straßen

Sechs Achsen, ein Raster, zwei Jahrhunderte: die Straßen, an denen sich die Geschichte der Maxvorstadt ablesen lässt — Namen, Häuser, Bewohner.

6Straßenporträts
1808Ediktum · Beginn der Maxvorstadt
1812erste Benennungen
90+Adressen & Personen

Sechs Straßen, ein Viertel

Sechs Straßen tragen die Maxvorstadt. Vier laufen von Süden nach Norden — Luisenstraße, Barer Straße, Türkenstraße, Amalienstraße —, zwei queren sie von Osten nach Westen: Schellingstraße und Theresienstraße. Zusammen bilden sie das Raster, das Friedrich Ludwig Sckell und Leo von Klenze nach dem Ediktum von 1808 über die Felder vor dem Schwabinger Tor legten, und die Adressen, an denen sich seither Münchner Geschichte verdichtet hat: Kasernen und Kunstakademie, Bohème und Bierkeller, Universität und Parteizentrale, Pinakotheken und Studentenkneipen.

Jede Straße hat eine eigene Seite: Woher der Name kommt, wie sie bebaut wurde, welche Hausnummern zählen, wer hier gelebt und gewirkt hat — mit Chronik und Literaturangaben aus der Bibliothek von Maxvorstadt Vibes. Die Karte ist schematisch; wer die Straßen abgehen will, findet die Routen unter Rundgänge.

Georgenstraße Heßstraße Gabelsbergerstraße Brienner Straße Arcisstraße Ludwigstraße Luisenstraße Barer Straße Türkenstraße Amalienstraße Schellingstraße Theresienstraße schematisch · Norden oben
№ 01 · benannt 1812 · 1,3 km

Türkenstraße

Vom Kunstareal zur Kneipenmeile: die Straße der Elf Scharfrichter, des Simplicissimus, der Türkenkaserne und der kleinen Läden.

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№ 02 · benannt 1857 · 1,9 km

Schellingstraße

Universitätsstraße, Bohème-Kneipenmeile, „Geburtsstätte der Bewegung“ und Straße der Osterunruhen 1968: die Ost-West-Achse des Studentenviertels.

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№ 03 · benannt 1812 · 1,5 km

Theresienstraße

Die lange Ost-West-Achse der Maxvorstadt zwischen Universität, Pinakotheken und Technischer Universität – einst Kasernen- und Künstlerstraße mit dem Café Größenwahn, heute Museumsmeile mit dem ersten Münchner Wohnhochhaus von Sep Ruf.

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№ 04 · benannt 1826 · 1,6 km

Barer Straße

Die Museumsachse der Maxvorstadt: Zwischen Karolinenplatz und Nordendstraße reihen sich Alte und Neue Pinakothek, Pinakothek der Moderne und Gründerzeitfassaden an der Trambahnstrecke – und dazwischen liegen das Palais der Lola Montez, das NS-Parteiviertel und die Wohnungen von Thomas Mann, Duchamp und Oskar Maria Graf.

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№ 05 · benannt 1812 · 1,45 km

Luisenstraße

Lange Nord-Süd-Achse vom Hauptbahnhof am Königsplatz vorbei bis zum Alten Nordfriedhof: Luisengymnasium, Heyse-Villa, Lenbachhaus und TU München liegen an ihr.

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№ 06 · benannt 1812 · 830 m

Amalienstraße

Die Straße hinter der Universität: Antiquariate, Cafés und dicht erhaltene Historismus-Fassaden zwischen Café Stefanie, Klingenbeck-Gedenken, „Witwe Bolte“ und Amalienpassage – und die Wiege der Wienerwald-Kette.

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