Neue
Pinakothek
Die Sammlung des 19. Jahrhunderts — von Goya bis Cézanne. 1981 als Nachfolge des 1853 von Voit errichteten und im Krieg zerstörten ersten Baus eröffnet. Architekt: Alexander Freiherr von Branca (Wiederaufbau-Bau). Seit 2018 wegen Generalsanierung geschlossen.
Wechselvolle Baugeschichte
Die erste Neue Pinakothek wurde 1846–1853 von Friedrich von Voit für König Ludwig I. errichtet — als weltweit erste Sammlung zeitgenössischer Kunst, eigens fürs 19. Jahrhundert. Sie stand südlich der Alten Pinakothek. Im Bombenkrieg 1944 wurde sie schwer beschädigt; die Ruine wurde 1949 abgetragen.
Der heutige Bau wurde von Alexander Freiherr von Branca entworfen, 1975–1981 errichtet — als Solitär mit postmoderner Travertin-Fassade und gekonnter Innenführung. Sein Konzept: die natürliche Lichtleitung durch die Galeriesäle, Mauern als gestapelte horizontale Bänder, ein Hof mit Brunnen.
2018 wurde die Neue Pinakothek wegen umfassender baulicher Mängel geschlossen; sie wird seither generalsaniert — Wiedereröffnung verschoben (Stand 2026 noch ungewiss). Die Hauptwerke sind temporär in der Alten und der Modernen Pinakothek zu sehen.
Die Sammlung
Hauptwerke: Vincent van Gogh — Sonnenblumen, Édouard Manet, Caspar David Friedrich, Eugène Delacroix, Gustav Klimt, Paul Cézanne, Auguste Rodin. Eintritt sonntags 1 Euro.
Mehr im
Museumsquartier.
Die anderen Bauten des Areals — Galerien, Museen, Klassizismus, Industriegeschichte.