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Ali
Mitgutsch

Der Vater des Wimmelbuchs. 58 Jahre lang wohnte und zeichnete er unter dem Dach der Türkenstraße 54 — und ging mit Skizzenbuch durch Maxvorstadt und Schwabing. Seit 2026 trägt das Platzerl an Barer Straße und Nordendstraße seinen Namen.

1935 · München 1964 · Türkenstraße 54 1968 · Rundherum in meiner Stadt 1969 · Deutscher Jugendbuchpreis 2022 · München 2026 · Ali-Mitgutsch-Platz

Ein Leben in vier Stationen

München, 1935. Alfons Mitgutsch wird am 21. August 1935 in München geboren. Die Kindheit ist von Krieg und Flucht geprägt: Vor den Luftangriffen auf die Stadt wird die Familie ins Allgäu evakuiert. Mit der Schule tut sich der Bub schwer — er ist Legastheniker, zu einer Zeit, in der niemand das Wort kennt. Später nennt er sich selbst einen „Schulversager", der oft verprügelt wurde. Was ihn rettet, ist das Schauen: Auf Wallfahrten, zu denen ihn die Mutter mitnimmt, bewundert er die Dioramen — kleine Welten hinter Glas, in denen alles gleichzeitig passiert. Die Idee des Wimmelbilds ist damit gefunden, lange bevor er sie zeichnen kann.

Lehre und Akademie. Mitgutsch beginnt eine Ausbildung zum Lithografen und bricht sie ab. Dann studiert er an der Münchner Akademie für das Graphische Gewerbe und arbeitet als Werbegrafiker. Schon ab 1959 erscheinen erste eigene Bilderbücher — „Pepes Hut" (1959), „Ulus abenteuerliche Reise" (1960), „Nico findet einen Schatz" (1961) —, die dreimal in Folge für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert werden. 1964 bezieht er die Dachwohnung in der Türkenstraße 54, die ihm bis zum Lebensende Wohnung und Atelier bleibt.

Der Durchbruch, 1968. In den 1960er Jahren ermutigt ihn der Kinderpsychologe Kurt Seelmann, Leiter des Münchner Stadtjugendamts, Bilderbücher mit vielen Details zu malen — Bücher, die Kinder ohne Text und ohne Vorleser erschließen können. Seine drei Kinder sind die Testleser. Das Ergebnis erscheint 1968 beim Ravensburger Verlag Otto Maier: „Rundherum in meiner Stadt", ein großformatiges Buch ganz ohne Text, mit Baustelle, Park, Kirmes, Freibad, Hafen und dem Querschnitt eines Wohnhauses. 1969 erhält es den Deutschen Jugendbuchpreis. Es gilt als das erste Wimmelbuch im deutschsprachigen Raum — auch wenn das Wort erst Jahre später aufkommt. Mitgutsch selbst spricht lieber vom „sich selbst erzählenden Bilderbuch".

Spätwerk und Abschied. Es folgen über 70 Bücher: Wimmelbücher über Dorf, Wasser, Berge und Jahreszeiten, die Sachbilderbuch-Reihe „Vom Korn zum Brot", Märchen, Ritter- und Piratenbücher. Ab 2007 baut Mitgutsch „Traumkästen" — kleine gerahmte Bühnen, in denen die Dioramen seiner Kindheit wiederkehren. 2003 erhält er den Schwabinger Kunstpreis, 2018 das Bundesverdienstkreuz am Bande, 2019 den Oberbayerischen Kulturpreis. 2017 zieht er sich aus der Öffentlichkeit zurück; Illustrationsanfragen erreichen ihn noch mit 85. Am 10. Januar 2022 stirbt er in München an den Folgen einer Lungenentzündung, 86 Jahre alt.

Akte · A

Das Prinzip

Eine Doppelseite, kein Text, Dutzende gleichzeitige Geschichten: ein Skirennen, ein Krankenwagen, eine Schneeballschlacht, ein Kind, das dringend aufs Klo muss. Runde Gesichter, Knopfaugen, bunte Flächen. Die Kinder in Mitgutschs Bildern sind weitgehend unabhängig von der Erwachsenenwelt — sie klettern, fallen, lachen, stiften Unfug. Wer das Buch aufschlägt, erzählt sich die Geschichten selbst. Ein Running Gag des Zeichners: irgendwo versteckt sich fast immer ein nackter Bub oder ein Manneken Pis.

Akte · B

Die Wirkung

Der Ravensburger Verlag beschrieb den Erfolg 1971 als „gelungene Mischung von Lernen und Lachen". Die Bände standen bald in fast jeder öffentlichen Bibliothek und in Tausenden Kindergärten. Über fünf Millionen Exemplare wurden in Deutschland verkauft, mehr als drei Millionen international. Mitgutsch hat damit ein Genre begründet, das längst ohne ihn weiterläuft — von Rotraut Susanne Berner bis zu den Lizenz-Wimmelbüchern jeder Stadt. Die taz nannte seine Bilder zum 75. Geburtstag „trotz der ganzen Naivität frecher und anarchischer" als die vieler Nachfolger.

Woher die Bilder kommen

Mitgutsch war Spaziergänger. Nach Berichten aus seinem Umfeld verließ er das Haus nie ohne Skizzenbuch und Bleistift; Situationen, die ihm auf dem Weg durch Maxvorstadt und Schwabing begegneten, hielt er in Sekunden fest und arbeitete sie später aus. Die Stadt in „Rundherum in meiner Stadt" ist keine bestimmte Stadt — aber wer das Buch kennt und durch die Türkenstraße geht, erkennt die Perspektive: Hinterhöfe, Baustellen, Handwerker, Markt, Trambahn. Die Internationale Jugendbibliothek fasst sein Werk so zusammen: „Alles ist bei ihm in Bewegung, kaum jemand steht still."

Auch Kritik gab es. Die taz merkte in ihrem Nachruf an, dass Mädchen in den frühen Wimmelbüchern eine untergeordnete Rolle spielen und die Rollenbilder die der sechziger Jahre sind. Mitgutsch, der die Bücher im Jahr des gesellschaftlichen Umbruchs 1968 begann, hat das nie bestritten — seine Bilder sind Zeitdokumente, nicht Programme.

1968 Rundherum in meiner Stadt
70+ Bilderbücher
8 Mio. Exemplare · weltweit
58 Jahre Türkenstraße 54

Atelier unterm Dach

Seit 1964 wohnte Mitgutsch zur Miete im obersten Stock der Türkenstraße 54, im Grenzbereich von Maxvorstadt und Schwabing, ein paar Schritte vom Elisabethmarkt. Die Wohnung mit den großen Fenstern war zugleich sein Atelier. Von hier aus sind fast alle Wimmelbücher entstanden.

Die Maxvorstadt unter Druck, 1972. Mitgutsch war kein unpolitischer Zeichner. Als die Stadt Anfang der 1970er Jahre die Gabelsbergerstraße zur 40 Meter breiten Tangente ausbauen und die Barer Straße untertunneln wollte, zog die Bürgerinitiative „Aktion Maxvorstadt" 1971 mit einem Mietermarsch samt Bagger vors Rathaus. Mitgutsch zeichnete 1972 für die Initiative das Blatt „Die Maxvorstadt unter Druck" (Bäumler u. a. 2015, S. 16). Die Tunnelpläne blieben unausgeführt — mehr dazu im Porträt der Barer Straße.

Der Häuserkampf, ab 2007. 2007 verkaufte eine Erbengemeinschaft das Ensemble Türkenstraße 52/54 für 30 Millionen Euro an eine Münchner Investorengruppe; kurz darauf wurden Mieterhöhungen und sanierungsbedingte Entmietungen angekündigt. 2008 strich das Landesamt die Nr. 52 von der Denkmalliste, 2009 lag der Abrissantrag vor. Mitgutsch, da 74, warf den Investoren öffentlich vor, die Häuser seit 2007 systematisch verfallen zu lassen und zu entmieten; wohlhabende Zweitwohnungsbesitzer nannte er ein „Krebsgeschwür" für das Viertel. Die Mieter sammelten Unterschriften, erreichten eine Anhörung im Landtag, stellten 2013 in der U-Bahn-Galerie Universität aus — vergeblich. 2017 ging das Ensemble für 80 Millionen Euro an eine österreichische Bankentochter weiter; 2019 begann der Abriss der Nr. 52, 2020 fiel auch das Rückgebäude der Nr. 54. Der Versuch, die gesamte Häuserzeile unter Denkmalschutz zu stellen, scheiterte. Das denkmalgeschützte Vordergebäude der Nr. 54 — Mitgutschs Haus — bleibt nach den Plänen erhalten; dahinter entstehen 64 Eigentumswohnungen.

Der Stadtrat hat die Platzbenennung ausdrücklich damit begründet, dass Mitgutsch „in unmittelbarer Nähe des neuen Platzes" wohnte. Von der Türkenstraße 54 bis zum Dreieck an der Nordendstraße sind es keine fünf Minuten zu Fuß.

Kapitel · C

Der Platz.

Schematischer Lageplan des Ali-Mitgutsch-Platzes zwischen Barer Straße, Nordendstraße und Neureutherstraße BARER STRASSE NORDENDSTRASSE NEUREUTHERSTRASSE KURFÜRSTENPLATZ · KURFÜRSTENSTRASSE ↓ SCHELLINGSTRASSE ELISABETHMARKT → ALI-MITGUTSCH- PLATZ LITFASSSÄULE SCHEMATISCH · NICHT MASSSTÄBLICH · NORDEN OBEN
Stadtbezirk 03 · Straßenschlüssel 06826PLZ 80801Tram 27 / 28 · Haltestelle Nordendstraße

Ein Dreieck seit 130 Jahren

Der Ali-Mitgutsch-Platz ist die begrünte Dreiecksinsel, die entsteht, wo die Barer Straße von Süden kommend in die schräg verlaufende Nordendstraße mündet, unmittelbar vor dem Kurfürstenplatz. Im Westen begrenzt sie die Barer Straße, im Osten die Nordendstraße, im Süden die Neureutherstraße. Rund 2.000 Quadratmeter, alter Lindenbestand, eine Rasenfläche mit Sträuchern eingefasst, Parkbänke, an einer Ecke eine Litfaßsäule. Das Platzerl existiert, seit das Straßenraster hier Ende des 19. Jahrhunderts angelegt wurde — über 130 Jahre lang hatte es keinen Namen.

Die Nutzbarkeit war immer eingeschränkt: Fahrbahnen und Parkplätze ringsum wirken als Barriere, die Hecke schottet ab. Wer auf den Bänken sitzt, sitzt im Verkehr. Zur Lindenblüte wird vom Sitzen abgeraten — die Bäume tropfen.

Die Neugestaltung

Schon 2018 stellte der Bezirksausschuss Maxvorstadt einen Antrag zur Umgestaltung. Im April 2019 beantragte die SPD-Stadtratsfraktion unter dem Titel „Fünf Plätze attraktiv neu gestalten", die Grünfläche an den Gehweg vor Apotheke und Kiosk anzubinden und die Fahrbahn der Neureutherstraße zwischen Barer und Nordendstraße aufzulassen. Der Bauausschuss beauftragte das Baureferat im Oktober 2019 mit Bürgerbeteiligung und Konzeptstudie. Am 2. Juni 2022 diskutierten Anwohner auf der Platzfläche selbst mit dem Baureferat und einem Landschaftsarchitekturbüro; die Konzeptstudie wurde im März 2023 beschlossen und die Vorentwurfsplanung begonnen. Im Herbst 2024 billigte der Bezirksausschuss die Varianten: unterschiedliche Beläge, eine „weiche Separation" zum Verkehr, neue Sitzgelegenheiten (unterbrochen, damit Rollstuhl und Kinderwagen danebenpassen), Brunnen und Hochbeete — und der Wegfall von 24 Stellplätzen in der Neureutherstraße. Im Juli 2026 beantragte der Bezirksausschuss zusätzlich, den Platz zur Fußgängerzone umzuwidmen und mit kostengünstigen Maßnahmen zügig neu zu gestalten.

Kapitel · D

Die Benennung.

16. April 2026

Kommunalausschuss des Stadtrats

Der Kommunalausschuss beschließt, die platzartige Fläche „südlich der Einmündung der Barer Straße in die Nordendstraße" nach Ali Mitgutsch zu benennen. Bei Personennamen entscheidet dieser Ausschuss; zuvor befassen sich Ältestenrat und Bezirksausschuss.

5. Mai 2026

Rathaus Umschau Nr. 84

Die Stadt macht die Benennung öffentlich: Straßen- und Platzbenennungen gehören zu den höchsten posthumen Ehrungen; Mitgutsch habe das kulturelle Leben Münchens nachhaltig geprägt und in unmittelbarer Nähe gewohnt. Die Abendzeitung titelt am 6. Mai: „Ein Platzerl für den König des Wimmelbuchs".

Juli 2026

Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt

Der Bezirksausschuss berät die Gestaltung des Platzes, beantragt die Umwidmung zur Fußgängerzone und beschließt die Finanzierung einer eigenen Einweihungsfeier „Einweihung Ali-Mitgutsch-Platz".

Oktober 2026

Die Schilder stehen

Noch im August fehlten die Straßennamenschilder an der Verkehrsinsel. Anfang Oktober 2026 sind sie montiert — der Ali-Mitgutsch-Platz ist im Stadtbild angekommen. Straßenschlüssel 06826, Postleitzahl 80801.

Mitgutsch steht damit in einer Reihe mit den Münchner Persönlichkeiten, nach denen die Maxvorstadt zuletzt Plätze benannt hat — vom Max-Mannheimer-Platz am NS-Dokumentationszentrum bis zum Geschwister-Scholl-Platz vor der Universität. Anders als bei den meisten Namensgebern ist sein Werk jedem Kind im Viertel vertraut: Wer je auf einem Wimmelbuch herumgekrabbelt ist, kennt seinen Strich.

Auswahl aus über 70 Büchern

Die Bücher.

  • № 01Pepes Hut1959 · Münchener Bilderbuch Verlag · Nominierung Deutscher Jugendbuchpreis 1960
  • № 02Ulus abenteuerliche Reise zum Nordlicht1960 · Nominierung Deutscher Jugendbuchpreis 1961
  • № 03Nico findet einen Schatz1961 · Nominierung Deutscher Jugendbuchpreis 1962
  • № 04Der Kraxenflori1963 · nach Reinhard Sebastian Zimmermann
  • № 05Rundherum in meiner Stadt1968 · Ravensburger · Deutscher Jugendbuchpreis 1969 · das erste Wimmelbuch
  • № 06Bei uns im Dorf1970 · Nominierung Deutscher Jugendbuchpreis 1971
  • № 07Komm mit ans Wasser1971 · Nominierung Deutscher Jugendbuchpreis 1972
  • № 08Vom Korn zum Brot · Vom Baum zum Tisch · Vom Sand zum Glas1971–1972 · Sachbilderbuch-Reihe
  • № 09Rund ums Rad1975
  • № 10Rund ums Schiff1977 · Ehrenliste Hans-Christian-Andersen-Preis 1978
  • № 11Hier in den Bergen1979
  • № 12Unsere große Stadt1988
  • № 13Mein riesengroßes Piraten-Wimmelbuch2005
  • № 14Mein riesengroßes Wimmel-Suchbuch2009
  • № 15Herzanzünder — Mein Leben als Kind2015 · mit Ingmar Gregorzewski · dtv · Autobiografie

Der Nachlass wird geöffnet

Zeitgleich mit dem neuen Platz zeigt die Internationale Jugendbibliothek in der Blutenburg die erste große Werkausstellung seit Mitgutschs Tod. Kuratorin Christiane Raabe hat Originale aus dem Künstlernachlass zusammengestellt, den seine drei Kinder Oliver, Florian und Katrin Mitgutsch verwalten: Wimmelbilder, Zeichnungen, Skizzen, Objekte und freie Arbeiten von den 1950er Jahren bis in die 2000er — vieles davon nie öffentlich gezeigt, darunter auch die „Traumkästen" der späten Jahre. Die Schau will zeigen, dass Mitgutsch mehr war als der Wimmelbuch-Mann: Sachbilderbücher, Märchen, Plakate, Puzzles, freie Malerei.

Zur Vernissage am 15. September 2026 sprachen die Erben über ihren Vater als Künstler und Menschen. Für Schulklassen gibt es Workshops. Wer vom Ali-Mitgutsch-Platz aus hinfahren will: Tram 27 bis Karlsplatz, S-Bahn bis Pasing, von dort mit dem Bus zur Blutenburg — eine gute Stunde. Alle Ausstellungen →

Zeittafel

Zwölf Daten.

1935

München

Geburt am 21. August als Alfons Mitgutsch. Kriegskindheit, Evakuierung ins Allgäu, Legasthenie. Die Dioramen der Wallfahrtsorte prägen den Blick.

1959

Pepes Hut

Erstes eigenes Bilderbuch nach abgebrochener Lithografenlehre, Akademie für das Graphische Gewerbe und Jahren als Werbegrafiker. Nominierung für den Deutschen Jugendbuchpreis.

1964

Türkenstraße 54

Einzug in die Dachwohnung mit den großen Fenstern — Wohnung und Atelier für die nächsten 58 Jahre.

1968

Rundherum in meiner Stadt

Das erste Wimmelbuch erscheint bei Ravensburger, ermutigt vom Kinderpsychologen Kurt Seelmann, getestet von den eigenen drei Kindern. 1969 Deutscher Jugendbuchpreis.

1972

Die Maxvorstadt unter Druck

Zeichnung für die Bürgerinitiative „Aktion Maxvorstadt" gegen Tangente und Barer-Straßen-Tunnel. Die Pläne bleiben unausgeführt.

2003

Schwabinger Kunstpreis

Die Stadt ehrt den Zeichner aus der Türkenstraße. 2007 beginnen die „Traumkästen", kleine gerahmte Bühnen.

2009

Häuserkampf

Abrissantrag für Türkenstraße 52/54. Mitgutsch wirft den Investoren systematische Entmietung vor. Petitionen, Landtagsanhörung, Ausstellung im U-Bahnhof Universität — ohne Erfolg.

2018

Bundesverdienstkreuz

Verdienstkreuz am Bande; 2019 Oberbayerischer Kulturpreis. Im selben Jahr stellt der Bezirksausschuss den ersten Antrag zur Umgestaltung des Dreiecks an der Nordendstraße.

2022

Tod in München

10. Januar, 86 Jahre alt, an den Folgen einer Lungenentzündung. Am 2. Juni Bürgerbeteiligung auf dem Platz, der einmal seinen Namen tragen wird.

2024

Vorentwurf

Der Bezirksausschuss billigt die Vorentwurfsplanung Barer-/Nordendstraße: Beläge, weiche Separation, Bänke, Brunnen, Hochbeete, 24 Stellplätze weniger.

2026

Ali-Mitgutsch-Platz

16. April: Beschluss des Kommunalausschusses. 5. Mai: Rathaus Umschau. Juli: Bezirksausschuss finanziert Einweihungsfeier. Oktober: die Schilder stehen.

2027

Blutenburg

Die Werkausstellung „Augen auf!" in der Internationalen Jugendbibliothek läuft bis 21. März 2027.

Zitate

Worte von ihm, Worte über ihn.

„Ich bin ein hoffnungsvoller Mensch, auch wenn es nicht immer einen Grund dazu gibt." — Ali Mitgutsch
„Ein sich selbst erzählendes Bilderbuch." — Ali Mitgutsch über „Rundherum in meiner Stadt"
„Alles ist bei ihm in Bewegung, kaum jemand steht still." — Internationale Jugendbibliothek · 2026
„Straßen- und Platzbenennungen gehören zu den höchsten Ehrungen, die die Stadt posthum vergeben kann." — Landeshauptstadt München · Rathaus Umschau, 5. Mai 2026
Quellen

Weiter­führend.

Korrekturen, Anekdoten, Hinweise

Wer Ali Mitgutsch kannte,
möge erzählen.

Nachbarn aus der Türkenstraße, Eltern, Buchhändler, Kinder von damals: Wir sammeln Erinnerungen an den Zeichner — und Fotos vom Platz, der jetzt seinen Namen trägt.

Schreiben admin@maxvorstadtvibes.de