Maxvor stadt
Seit 200 Jahren: Deutschlands spannendstes (und zweitteuerstes) Stadtviertel. Das Herz von München. Munich Innovation Belt & Isar Valley. Zwischen Altstadt und Schwabing, zwischen Klenze und Kandinsky, zwischen Hörsaal und Löwenbräukeller. Party im Innovation Lab, Campari Sprizz & Einhörner.
Das Platzerl
heißt jetzt
Ali-Mitgutsch-Platz.
Die Dreiecksinsel, auf der die Barer Straße in die Nordendstraße mündet, war über 130 Jahre namenlos. Jetzt trägt sie den Namen von Ali Mitgutsch (1935–2022), dem Erfinder des Wimmelbuchs, der 58 Jahre lang in der Türkenstraße 54 wohnte und zeichnete. Der Kommunalausschuss des Stadtrats hat die Benennung im April beschlossen, der Bezirksausschuss plant Fußgängerzone, Neugestaltung und eine Einweihungsfeier — und seit Anfang Oktober stehen die Schilder. Parallel zeigt die Internationale Jugendbibliothek in der Blutenburg bis März 2027 die Werkausstellung „Augen auf!".
Was war,
was ist,
was kommt.
Historisches steht neben Aktuellem. Vergangenes neben Verborgenem. Blättern, schmökern, anschauen.
eines Viertels
Von der Bastion zur Bohème: Ludwig I., Sckells Plan, Klenzes Ehrgeiz und Gärtners Konter.
1933–1945
„Hauptstadt der Bewegung" — interaktive Karte mit 9 Schauplätzen vom Braunen Haus bis zum heutigen NS-Doku.
heute
Drei Areale, vier Hauptachsen, 52.434 Einwohner — und warum die Maxvorstadt zu Deutschlands teuersten Adressen zählt.
Türken-, Schelling-, Barer- und Augustenstraße: vom Sep-Ruf-Haus zum Schelling-Salon. Geschichte, Gegenwart, Mietpreise.
Deutschlands Nr. 1 und Nr. 2 — beide weltweit in den Top 50, Tür an Tür. Plus UnternehmerTUM, Europas führendes Start-up-Biotop.
52.434 Einwohner, 67,4 % Singlehaushalte, Grüne stärkste Kraft — die Maxvorstadt im Spiegel der amtlichen Statistik.
Pinakotheken, Glyptothek, Brandhorst, Lenbachhaus — 13 Häuser, von Klenze (1830) bis Sauerbruch Hutton (2009).
Thomas Mann, Kandinsky, Klee, Wedekind — warum die echte Schwabinger Boheme in Wahrheit hier wohnte.
Kneipen,
Galerien
Alter Simpl, Schelling-Salon, Lost Weekend — und 200 weitere Adressen für Tag und Nacht. Stand Mai 2026.
MünchenThomas Mann · Gladius Dei, 1902
leuchtete
Mann beschreibt darin nicht etwa Schwabing — sondern das Leben in der Maxvorstadt, Münchens pulsierendem Nabel der Boheme und Zentrum von Ludwigs I. Griechenlandkult.
Drei Karten,
ein Stadtbezirk.
Wo Klenze, Gärtner und Ludwig I. monumental dachten und wo heute Studierende die Türkenstraße bevölkern. Ludwigstraße, LMU, Siegestor, Akademie, Englischer Garten.
Das Kunstareal um den Königsplatz — Klenzes „Athen an der Isar", drei Pinakotheken, Brandhorst, Lenbachhaus, NS-Dokumentationszentrum und die TU München.
Vom Exerzierfeld zum Silicon Maxvorstadt — Apple, Google, Bayerischer Rundfunk, Augustiner-Bräu, Löwenbräukeller, Circus Krone, Arnulfpark.
Texte
zum Einstieg.
- № 01 Wie ein Viertel entsteht — 1791 bis 1812
- № 02 Klenze gegen Gärtner — eine Akte
- № 03 Der Königsplatz — Athen an der Isar
- № 04 Blauer Reiter, Neue Secession, Schwabinger Mythos
- № 05 Wo die Maxvorstadt aufhört — und Schwabing beginnt
- № 06 200 Adressen für Tag und Nacht
- № 07 Franz Höllriegel — König Ludwigs Steinmetz
- № 08 Jüdische Maxvorstadt — Vergangenheit und Gegenwart
- № 09 Yad Vashem in der Maxvorstadt — das erste Education Center außerhalb Israels
- № 10 Marcel Duchamp 1912 — der Ort seiner völligen Befreiung
- № 11 Ali Mitgutsch — der Vater des Wimmelbuchs und sein Platz
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