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Lenbach­haus

Franz von Lenbachs italienische Villa von 1891 — und seit 2013 mit dem leuchtenden Foster-Anbau eine der bedeutendsten Galerien Münchens. Weltweit dichteste Sammlung zum Blauen Reiter — Kandinsky, Marc, Münter, Macke.

1887–1891 · Gabriel von SeidlLuisenstr. 33 · Adresse1929 · Stadt München2009–2013 · Foster-Erweiterung

Lenbachs Tuskulum

Der Münchner Malerfürst Franz von Lenbach (1836–1904) beauftragte Gabriel von Seidl 1887, ihm in der Luisenstraße eine italienische Villa zu bauen — ein "Tuskulum" mit Atelier, Galerie und privatem Park. 1891 fertig, war das Haus Lenbachs Wohnsitz und Werkstatt. Nach seinem Tod 1924 von der Witwe an die Stadt München verkauft (1929). Seither Städtische Galerie.

Gabriele Münters Schenkung

Der Welt-Rang des Lenbachhauses begann mit einer Schenkung: Gabriele Münter, Wassily Kandinskys langjährige Lebensgefährtin, übergab 1957 zu ihrem 80. Geburtstag rund 1.000 Werke aus dem Umkreis des Blauen Reiters an das Haus — darunter etwa 90 Gemälde Kandinskys, 25 von Franz Marc, dazu Werke von August Macke, Paul Klee, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin und ihre eigenen. Es ist bis heute die weltweit bedeutendste Blauer-Reiter-Sammlung.

Foster-Erweiterung 2013

2009–2013 erweiterte Norman Foster das Haus durch einen messingfarben verkleideten, kubischen Anbau (Eröffnung 8. Mai 2013) — verdoppelte die Ausstellungsfläche und ergänzte die Villa Lenbachs um ein zeitgenössisches Pendant. Dazu ein eigener Saal für die Joseph-Beuys-Installation "Zeige deine Wunde".

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