Wittelsbacher
Brunnen
Adolf von Hildebrands Monumentalbrunnen aus dem Jahr 1895 — gestiftet zur Eröffnung der Mangfall-Wasserleitung. Allegorische Doppelfigur: Mann zähmt Pferd („bändigendes Element"), Frau mit Stier und Schale („gewährendes Element").
Skulptur im Stadtraum
Adolf von Hildebrand (1847–1921), einer der einflussreichsten deutschen Bildhauer um 1900, errichtete 1893–1895 den Wittelsbacher Brunnen am Maximiliansplatz — gestiftet von der Stadt München als Denkmal anlässlich der Inbetriebnahme der Mangfall-Wasserleitung 1883, die München die hochwertige Trinkwasserversorgung aus den Alpen brachte. Material: Tuffstein und Bronze. Zwei allegorische Figurengruppen flankieren das Becken: ein nackter Reiter zähmt ein Pferd („das bändigende Element", Symbol der Kraft des Wassers), eine Frau mit Stier und Wasserschale („das gewährende Element", Symbol der lebensspendenden Kraft).
Der Brunnen gilt als architektur- und skulpturgeschichtlich bedeutendes Beispiel der späten Münchner Schule und ist heute eines der zentralen Wahrzeichen des Maximiliansplatzes.
Mehr im
Univiertel.
Die anderen Bauten des Areals — Galerien, Museen, Klassizismus, Industriegeschichte.