Vom Marsfeld zum Quartier
Schon im Generalplan von 1812 war das westliche Maxvorstadt-Areal als Marsfeld bezeichnet — als militärisches Exerzierfeld der bayerischen Armee, benannt nach Mars, dem römischen Kriegsgott. Hier exerzierten Truppen, hier wurde paradiert, hier — am Marsfeld nordwestlich der Innenstadt — fanden auch Hinrichtungen statt. Die Marsstraße entstand als Hauptachse des Übungsfelds.
Mit dem Bevölkerungswachstum Münchens im späten 19. Jahrhundert wurde das Marsfeld nach und nach zugunsten von Mietshäusern, Brauereien (Augustiner, Löwenbräu) und Bahn-Anlagen aufgegeben. Heute ist der Marsplatz ein kleines Areal an der Marsstraße — der Name lebt im Quartier weiter, das militärische Erbe ist gänzlich verschwunden.
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Marsfeld.
Die anderen Bauten des Areals — Galerien, Museen, Klassizismus, Industriegeschichte.