Bierpalast am Stiglmaierplatz
Der Löwenbräukeller wurde 1882–1883 nach Plänen von Albert Schmidt errichtet — dem Architekten, der vier Jahre später auch die Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße baute. Stil: Neuromanik und Neurenaissance, mit hohem turmartigem Eckbau am Stiglmaierplatz. Im Inneren ein Saalbau mit Empore, zahlreiche Stuben und ein großer Biergarten.
Die Löwenbräu-Brauerei existiert seit 1383 — das Stiglmaierplatz-Areal war Jahrhunderte der Hauptbrau-Standort. Heute (seit 1997 zur Spaten-Löwenbräu, seit 2003 zu AB InBev) wird in München kaum noch direkt gebraut; der Löwenbräukeller bleibt aber als Veranstaltungshalle und Bierausschank zentral. Über 4.000 Plätze, regelmäßige Politikveranstaltungen (Aschermittwoch, Politischer Aschermittwoch der CSU als Antwort auf Passau), Konzerte.
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Marsfeld.
Die anderen Bauten des Areals — Galerien, Museen, Klassizismus, Industriegeschichte.